Schwierige Prüfung für Rettungshunde

Wiesbaden – Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter acht Rettungshundeteams. Sie legten die “RH3-Prüfung” in Wiesbaden beziehungsweise in einem Wald bei Offenbach ab, die schwierigste aller Prüfungen für die Teams.

Ein Rettungshundeteam bestand dabei aus einem Rettungshund, dem Hundeführer und einem Helfer. Die Teilnehmer kamen aus Wiesbaden, Frankfurt a.M. (HE), Aschheim (BY), Essen und Iserlohn (beide NW). In einem Waldgebiet musste jedes Team sechs bis acht Hektar nach vermissten Personen absuchen. Dafür hatten sie jeweils eine Stunde Zeit. “Bei dieser Einsatzübung werden absolute Höchstleistungen von Mensch und Tier gefordert”, betont Andreas Quint von der Feuerwehr Wiesbaden.

Die Bewerter beobachteten genau, wie Mensch und Tier miteinander funktionieren. Sie bewerten wie der Hund einen Fund anzeigt und ob sich die Teams gut orientieren können. Dazu sind sie nur mit einem GPS-Gerät ausgestattet.

Foto: wiesbaden112.deBei einer Nachtübung mussten die acht Teams zusätzlich noch zirka sechs Kilometer lange Feldwege absuchen. Kein Problem für die Mannschaften aus Aschheim, Wiesbaden und Frankfurt. Die nordrhein-westfälischen Teams nutzten die Übung mehr dazu, Erfahrungen zu sammeln.

(Foto: wiesbaden112.de)

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