Schweiz: Staatliche Brandschutzausbildung

Bern (Schweiz) – Die Schweiz führt als erstes Land im europäischen Raum eine Brandschutzausbildung mit staatlicher Anerkennung ein. Personen die im vorbeugenden Brandschutz tätig sind, können sich nun zum Brandschutzfachmann fortbilden lassen und dürfen nach erfolgreich bestandener Prüfung den Titel “Eidgenössisch diplomierte/r Brandschutzfachmann/frau” tragen.

Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) ist die vom schweizerischen Bund akkreditierte Zertifizierungsstelle für Personen in den Bereichen Brandschutz und Elementarschadenprävention. Sie hatte bereits die Ausbildung zum Brandschutzfachmann etabliert und wollte diese staatlich anerkennen lassen. Hierzu stellte die Vereinigung einen entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) der nun bewilligt wurde.

Fortan können nun beispielsweise Mitarbeiter von Brandschutzbehörden, Planer und Bauprojektleiter an der Hochschule Luzern eine eidgenössisch anerkannte Ausbildung im Brandschutz absolvieren. Die BBT und VKF haben hierzu vor Kurzem eine Prüfungsordnung unterschrieben. Die Absolventen sind nach dem Studium in der Lage Brandschutzkonzepte zu beurteilen, Maßnahmen abzuleiten und verschiedene Anspruchsgruppen zu beraten.

Die Schweiz ist weltweit für ihre hohen Standards im Brandschutz bekannt. Mit diesem Diplom wurde nun ein Instrument geschaffen, die strengen Sicherheitsvorschriften noch besser umzusetzen.

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