Saisonbeginn für Feuerwehrflieger

Lüneburg (NI) – Für die Feuerwehrflugzeuge in Niedersachsen gilt kein Flugverbot. Ganz im Gegenteil, sie können gerade bei Flächen- und Waldbränden entscheidend zum Einsatzerfolg beitragen. Am vergangenen Wochenende trafen sich die Crews zum traditionellen “Anfliegen” auf einem Flugplatz in Lüneburg.

Flieger. Foto: A.Schmidt/ Kreisfeuerwehr LüneburgDurch Luftüberwachung können Brandstellen schneller gefunden sowie Einsatzkräfte schneller und taktisch richtig zu den Einsatzstellen geführt werden. Zudem ist der jeweilige Löscherfolg aus großer Höhe besser zu kontrollieren, auch zum Schutz von Einsatzkräften in Gefahrenzonen.

Im Jahr 2009 waren die Flieger an 25 Einsatztagen in der Luft und unterstützten die Einsatzkräfte bei 17 Bränden. Zudem konnten die Beobachter aus der Luft zwölf Brandmeldungen an die zuständigen Einsatzleitstellen funken.

Dennoch wurde der Flugplatz Peine geschlossen und die dort stationierte Feuerwehrmaschine nach Hildesheim verlegt. Bei Übungsflügen vom neuen Standort aus musste die Besatzung – Pilot, Feuerwehrmann und Förster – Feuerwehreinsatzfahrzeuge aus der Luft zu quer durch Wälder zum angenommenen Einsatzort lotsen. Mit Erfolg.

(Quelle und Fotos: Alfred Schmidt/ Kreisfeuerwehr Lüneburg)

Besatzung. Foto: A.schmidt/ Kreisfeuerwehr Lüneburg
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