Rostock: Stadtwehrführer suspendiert

Rostock – Die Feuerwehr Rostock kommt nicht zur Ruhe. Der Oberbürgermeister der Hansestadt, Roland Methling, hat den Stadtwehrführer, Steffen Grafe, vom Dienst suspendiert und ein Disziplinarverfahren angekündigt. Nach einem Bericht des NDR gilt ein offener Brief, in dem der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Rostock den Kommunalchef angreift, als Auslöser für den radikalen Schritt. Der Stadtbrandmeister kündigte seinerseits rechtliche Schritte an, heißt es in einem Online-Beitrag von ndr.de.

Artikel: “Rostocks OB setzt Stadtbrandmeister ab” (ndr.de, 20. November 2013)

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Freiwillige Feuerwehr Rostock. Foto: Patzelt
Freiwillige Feuerwehr Rostock. Foto: Patzelt

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13 Kommentare zu “Rostock: Stadtwehrführer suspendiert”
  1. Nee. Der Schritt war überfällig.
    Ich verfolge die ganze Sache schon seit August.
    Dieser StBM hat meiner Meinung nach weder die fachliche noch die charakterliche Eignung für diese Amt.
    Und es sieht doch jeder das er persönlich mit der Stadtverwaltung im Kriegszustand ist.
    Daher ist dieser Schritt des OBM absolut richtig, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  2. Da hast es aber schlecht verfolgt…. Der Schritt ist das letzte vom OB… Über die Eignung hast du glaube nicht so die Ahnung… Es gehören klar immer zwei dazu, aber die Stadt ist der treibene Keil… Das Ehrenamt wird einfach falsch geachtet vom OB und Stadt… Der OB würde so ein Ehrenamt nie ausüben da er sich dafür definitiv zu fein ist… Dann wurde der OB auch noch bei Presse wo er normale fragen gestellt bekommen hat handgreiflich und das ist definitiv falsch und da sollte man gegen ihn jetzt auch handeln… Das gibt es sogar auf Video Aufzeichnungen…!!!

  3. Christian

    Stichtwort “Düsseldorf hoch10”
    Man kann einem Ehrenbeamten zwar Pflichtverletzung durch bestimmte Äußerungen vorwerfen, man sollte das aber auch immer im Kontext der Ereignisse betrachten. Und wenn ich mir das so betrachte was Mitarbeiter der Stadt Rostock, in ihrer Funktion als Vertreter einer berufsständischen Organisation zur Vertretung der Berufsfeuerwehr (namentlich die Gewerkschaft BTB-MV), in den letzten 4 Monaten für Hetzkampangen gegen die Freiwilligen gefahren haben, dann verstehe ich nicht wieso der OB da nicht reagiert hat. Es erweckt den Anschein als wären dem OB die Zustände in seiner Verwaltung so lange egal bis er persönlich davon betroffen ist.

  4. Kenne das leider auch aus eigner Erfahrung das Problem ist die dürfen ein alles am Kopf Schmeißen aber wehe man verpasst ihn kretiek das können die Armen bm nicht ab den setzen sie ein ab

  5. Götz-Reinhard Heierberg

    im 25. Jahr nach der Wende, sollte auch einem Oberbürgermeister bewusst sein, dass in Deutschland Meinungsfreiheit auch gegenüber Zeitbeamten, das nämlich ist ein Bürgermeister, besteht. Hinzu kommt, dass der OB sich für die Aktivitäten in der Freiwilligen Feuerwehr weiß Gott wahrlich nicht verdient hat. Mit Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr hat man nicht das Recht auf absolute Meinungs-freiheit an der Garderobe abgegeben.
    Der Ob soll doch der Öffentlichkeit erklären, warum er die Feuerwehrleute nicht zum Tag der Ehrenamtlichen eingeladen hat. Für mich absolut unverständlich, weil gerade die Feuerwehrleute, gerade die Freiwilligen ohne Besoldung, sich teilweise mit dem Einsatz ihres Leben an der Feuerfront für uns Alle stellen.

  6. Da treffen anscheinend zwei Welten in Form von zwei Machthabern aufeinander. Zunächst strafrechtlich relevante Datenweitergabe mit einem doch etwas merkwürdigem Umgang der zuständigen Behörden mit den Verantwortlichen der FFW. Dann die Nichtberücksichtigung ea Feuerwehrler am Tag des EA, also einem unmittelbar diese betreffenden Event. Eigentlich ein wirklicher Affront gegen die FFW und eines OBM unwürdig. Dann ein internes Schreiben, das über eine sachliche Äußerung klar hinausschießt.
    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie hier miteinander umgegangen wird. Ich verstehe den OBM nicht, der für mich seinen persönlichen Hass auf dem Rücken von ea Feuerwehrleuten austrägt und sich dann über den Frust aus diesem Bereich wundert, der verständlicher Weise überschäumt und den der oberste ea der FFW für alle ausgedrückt hat.

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