Riffelblech: Fatales optisches Tuning

Neuwied (RP) – Die Feuerwehr Neuwied (Kreis Neuwied) warnt vor einem tückischen Modetrend, der besonders bei jungen Autofahrern zu beobachten ist. Sie werten das Interieur ihrer Autos mit sogenanntem Riffelblech aus Aluminium auf, in dem sie die Fußräume mit dem Blech auskleiden. Bei einem schweren Verkehrsunfall in Neuwied wurde einem jungen Mann dies nun zum Verhängnis.

Bei dem Unfall war der Pkw des jungen Mannes mit einem Lkw kollidiert. Durch den heftigen Zusammenstoß verbog sich das Aluminium derart, dass die Füße des Fahrers eingeklemmt wurden. Die Bleche werden herkömmlich häufig zum Verstärken und Auskleiden von Bodenbelägen und Fahrzeugaufbauten, wie zum Beispiel von Feuerwehrfahrzeugen, verwendet.

Dem Unfallopfer war es durch die Verformung unmöglich sich selber zu befreien. Auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuwied  hatten ihre Mühe die Füße zu befreien. “Dieses Blech ist extrem widerstandsfähig. Mit schwerem Gerät kann man aber im Fußraum kaum arbeiten – leichteres Gerät schafft es aber oft nur schwer, das Material zu schneiden”, weiß Wilfried Hausmann von der Feuerwehr Neuwied. Er gibt zu bedenken, dass die sportlich wirkenden Hingucker bei einem Unfall zur gefährlichen Falle werden können. (Foto: Feuerwehr Neuwied)

2 Kommentare zu “Riffelblech: Fatales optisches Tuning”
  1. m.jodlauk

    Kann es sein das dieses Foto vom 22.10.2011 ist und es in anhausen gemacht wurde??? Bitte um kurze antwort.

  2. T.Schlicht

    …ein ähnliches negatives Beispiel hatten wir vor knapp zwei Jahren auf der BAB mit einem “Überrollkäfig” der in einem Porsche eingebaut war. Ging da leider nicht so gut für den Fahrer aus.

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