Rettungsassistent räumt Diebstahl ein

Köln (NW) – Ein 28-Jähriger Rettungsassistent hat nach Angaben der Polizei gestanden, einen bewusstlosen Patienten bei einem Rettungseinsatz bestohlen zu haben. Der Mann war als Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) für die Feuerwehr Köln tätig.

Polizei. Symbolfoto: Thomas WeegeDer Verdächtige war im Januar 2013 mit einem Kollegen zu einem Rettungseinsatz in die Kölner Innenstadt gerufen worden. Dort trafen sie in der Neumarktpassage auf einen 54-Jährigen, der nach einem epileptischen Anfall gestürzt und bewusstlos geworden war. Anschließend wurde der Patient in ein Krankenhaus transportiert. Später stellte der Patient fest, dass ihm sein iPhone und Bargeld gestohlen worden waren.

Rettungsassistent nutzte Smartphone

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass das Smartphone nach der Tat von dem 28-Jährigen und dessen Familie genutzt worden war. Außerdem wurde der Sanitäter als Nutzer eines Handys ermittelt, dass im August 2012 auf dem Hohenzollernring einem Jugendlichen (16) geraubt worden war. Beamte hatten am Dienstagmorgen die Wohnung und den Arbeitsplatz des Rettungsassistenten durchsucht.

Der 28-Jährige hat die Tat gestanden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls und Hehlerei. Von seiner Tätigkeit als Rettungsassistent ist er von seinem Arbeitgeber freigestellt worden. (Symbolfoto: Thomas Weege)

3 Kommentare zu “Rettungsassistent räumt Diebstahl ein”
  1. Sueder80

    @Jerome Simon

    Was hat der verdienst damit zu tun? Ein Rettungsassistent verdient immer noch wesentlich mehr Geld als die Zeitarbeiter die für 8,50 Euro Brutto die Stunde oder weniger arbeiten gehen. Nur weil man wenig verdient hat man noch lange nicht das Recht zu Stehlen.

  2. Jerome Simon Sie sind aber auch nicht neutral oder?
    Wird ein RDler im Deinst beklaut heißt es hier “verbrennt sie”.
    Macht ein RDler einen Fehler heist es “wir verdienen zu wenig”.

    Beides ist falsch und beides muss bestraft werden. Der klauende RDler härter, weil er eine Zwangslage ausgenutzt hat.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: