Retten mit der RescueBoa

Düsseldorf – Für die schnelle und achsgerechte Rettung eines Patienten mit möglichen Wirbelsäulenverletzungen hat Minocom die „RescueBoa“ entwickelt. Laut Hersteller werden für den Einsatz nur zwei Helfer benötigt. Die Rettungsschlange ermöglicht eine Crashrettung ohne Anwendung eines KED-Systems (Rettungskorsett).

Rettung mit der "RescueBoa". Foto: MinocomMinocoms „Rescue Boa“ besteht aus einem 3,4 Meter langem Schaumstoffkern mit einem Durchmesser von 50 Millimeter, der durch eine Glasfaser-Schlauchumwebung auf 45 Millimeter reduziert ist.

Als Beschichtung der Hülle dient Spezialsilikon, welches einen hervorragenden Grip aufweisen soll, ohne dabei zu kleben. Die Enden sind mit schwarzem Silikon versiegelt und hinter dem Griff jeweils mit einer bedruckten Schrumpfbandarole versehen.

Nach Angaben von Minocom ist die Handhabung der „RescueBoa“ äußerst einfach: Die Rettungsschlange wird beim Patienten um die angelegte Halswirbelsäulen-Schiene (HWS-Schiene, auch Zervikalstütze) gewickelt, unter den Achseln durchgezogen und in Höhe der oberen Schulterblätter zusammengeführt. An den Enden können Rettungskräfte den Patienten nun stabil greifen und achsgerecht ziehen.

Die „RescueBoa“ ist ein medizinisch-technisches Produkt der Klasse 1 und entspricht den Anforderungen gemäß der EU-Richtlinie MDD93/42/EEC (LVFS 2003 : 11). Sie wurde von der TBU GmbH (Greven) Reißversuchen nach DIN EN ISO 13934-1 („Textilien – Zugeigenschaften von textilen Flächengebilden – Teil 1: Bestimmung der Höchstzugkraft und Höchstzugkraft-Dehnung mit dem Streifen-Zugversuch“) unterzogen. Demnach hält sie eine Zugbelastung von bis 15 kN (1,5 t) stand. Zur Reinigung können Flächendesinfektionsmittel für die Fahrzeuginnenreinigung verwendet werden. (Quelle: Minocom)

Weitere Informationen: www.minocom.eu

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