Rekordbeteiligung auf der 12. Rettmobil

Fulda (HE) – Ungewöhnlich früh informierten in diesem Jahr der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR) und die Messegesellschaft Fulda über den Stand der Vorbereitungen der 12. Rettmobil. Die vom 9. bis 11. Mai 2012 stattfindende Messe in Fulda ist schon jetzt nahezu ausgebucht. Erstmals haben sich über 400 Aussteller angekündigt. Weitere positive Mitteilungen: Die Eintrittspreise bleiben konstant. Die Tageskarte kostet weiterhin 10 Euro. Und es soll mehr Parkplätze geben.

Als “außergewöhnliche Erfolgsstory” bezeichnete Manfred Hommel die Entwicklung der RettMobil, der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität. Hommel muss das sagen, schließlich ist er der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungswagen, dem ideellen Träger der Messe. Aber die Zahlen beeindrucken wirklich. Vor elf Jahren begann die Rettmobil mit 63 Ausstellern und knapp 3.500 Besuchern. 2008 strömten erstmals mehr als 20.000 Besucher auf das ehemalige Flugfeld vor den Toren Fuldas. Zwischen 20.000 und 25.000 Besucher erwartet Hommel auch in diesem Jahr.

Auch im Ausland trifft die Messe auf immer mehr Interesse. “Aus den USA hat sich bereits eine große Delegation angekündigt”, berichtete Professor Peter Sefrin, der wissenschaftliche Leiter des Fortbildungsprogramms. Selbst aus China lägen Anfragen vor. “50 der über 400 Aussteller kommen aus dem Ausland”, sagte Dieter Udolph, Geschäftsführer der Messe Fulda GmbH. 18 Nationen sind damit 2012 vertreten. “Wir werden unserem Anspruch, die Europäische Leitmesse im Bereich Rettungsdienst zu sein, also gerecht”, so Udolph weiter.

Eintrittspreis bleibt auch 2012 stabil

Seit 2001 kostet die Tageskarte für die Besucher 10 Euro. Und so soll es auch bleiben. Erfreulich: Die Parkplätze bleiben weiterhin kostenlos. Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller kündigte an, dass in 2012 mehr Parkraum zur Verfügung stehen wird als in der Vergangenheit.

Weitere Neuerung in diesem Jahr: Erstmals beteiligt sich die AG-Fredi, die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst. Neben einem Stand gestaltet Fredi einen Block im Bereich der Fortbildung. Dabei geht es zum einen um die notwendigen Voraussetzungen und den Transport von übergewichtigen Patienten, um die Gefahren beim Infektionstransport und die moderne Schlaganfallversorgung. Weitere rettungsdienstliche Themen werden täglich auf dem neu eingerichteten Messeforum in Halle 7 präsentiert.

Großschadenslagen sind Themenschwerpunkt

Der Schwerpunkt des Fortbildungsprogramms liegt in 2012 auf den Bereichen Massenanfall von Verletzten und Großschadenslagen, Kindernotfälle, Katastrophenschutz und Simulationen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat wird beispielsweise mit einem Fahrsimulator vertreten sein. Ein besonderes Highlight stellt das Training von Notfallsituationen im Simulations-Zentrum des DRK Fulda dar. Hier kann in “echt” die Versorgung eines Notfallopfers in realen Gruppengrößen (drei bis vier Personen) geübt werden. “Dafür stehen Simulatoren (weiterentwickelte Übungspuppen) zur Verfügung, die sogar auf Medikamentengabe reagieren”, erklärt Professor Sefrin.

Ein weiteres Highlight bietet die Feuerwehr Fulda auf dem Messegelände. Stuntmen inszenieren jeden Tag Realcrashs. “Wir wissen also im Vorfeld nicht genau, auf welche Lage wir treffen”, so Fuldas Feuerwehrchef Thomas Hinz.

Fototermin am Freitag (24.02.) bei der Pressekonferenz der Rettmobil 2012 in Fulda. Die Beteiligten freuen sich auf die Messe. Foto: Hegemann
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