Notfall-App: BBK sucht Namen

Berlin – Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) will die zunehmende Mobilisierung des Internets und die steigende Nutzung von Smartphones zur Warnung der Bevölkerung bei Notsituationen nutzen. Neben einer Internetseite soll es auch eine Applikation für Smartphones geben. Die Entwicklung ist schon weit vorangeschritten, jedoch fehlt dem Programm noch ein passender Name. Das Amt ruft nun zu einem Namensfindungs-Wettbewerb auf.

BBK-App_Muster. Symbolfoto: BBKUnwetter, Hochwasser oder Sturmfluten verlangen eine zeitnahe Warnung der Bevölkerung. Nur so können sich die Menschen rechtzeitig auf die drohende Gefahrensituation einstellen und Schutzmaßnahmen ergreifen. Das BBK will dies über zwei Wege zukünftig sicherstellen. Das erste Hilfsmittel wird die Internetseite www.warnung.bund.de sein. Dort werden Warnungen bekanntgegeben und wichtige Informationen bereitgestellt. Die Warnungen werden aus den aktuellen Datensammlungen von Bund und Ländern generiert und über das modulare Warnsystem (MoWaS) bereitgestellt. Zusätzliche relevante Informationen, beispielsweise über Unwetter oder aktuelle Pegelstände speisen sich außerdem aus Daten der BBK- Partner wie der Deutsche Wetterdienst (DWD), die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

Gleiches wird eine App für Smartphones und Tablet-Computer auf Android- und iOs-Basis leisten können. Das Handyprogramm soll Warnungen als Push-Nachricht empfangen und per Alarmton und Vibration auf die eingegangene Warnmeldung aufmerksam machen. Die gewarnte Bevölkerung kann der App dann auch gleich die richtigen Verhaltensweisen entnehmen. Für den Fall, dass man sich in einer Gefahrensituation befindet und dringend Hilfe benötigt, kann man direkt aus dem Programm heraus den Notruf 112 wählen oder aber Freunde und Verwandte informieren. Wer sich einfach nur über das BBK informieren möchte, dem wird auch auf seinem mobilen Endgerät geholfen.

An guten Ideen mangelt es dem Entwicklungsprojekt also nicht, dafür aber an einem Namen. Das Bundesamt wünscht sich einen einfachen und einprägsamen Namen für seine App, mit nicht mehr als elf Zeichen. Der Titel darf dabei nicht an andere ähnliche Programme erinnern.

Wer eine zündende Idee hat, der kann sich mit seinem Namensvorschlag direkt an das BBK wenden und an einem Jurywettbewerb teilnehmen.

Weitere Infos gibt es hier. (Symbolfoto: BBK)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wie wäre es mit: AMTWARN

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  2. Was ist mit KATWARN? Die App gibt es doch schon?

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  3. Wie wäre es mit “BOS-App” BOS = Abkz. von Behörden und Organisationen mit Sicherheutsaufgaben, falls es jemand nicht kennen sollte.

    lg frank

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  4. Ich wurde sagen UHAFD = Umwelt-Hilfe-App-Für-Deutschland

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  5. KATSCHUTZ APP … Denn warum soll man dem Kind einen anderen Namen geben

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  6. Oder KSADBBK = Katastrophenschutz-App-der-BBK

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