München: Reanimation als “Flash Mob”

München – Nicht einmal der schlagartig einsetzende Regenschauer konnte die rund 300 Schüler und Schülerinnen des Thomas-Mann-Gymnasiums von einer Aufsehen erregenden Aktion am Münchner Marienplatz abbringen. Mit großer Begeisterung packten die Jugendlichen auf einen Pfiff gegen 11.30 Uhr ihre Reanimationspuppen aus den roten Taschen und begannen den staunenden Passanten einen Reanimationsalgorythmus vorzuführen.

"Flash Mob"-Reanimation auf dem Münchner Marienplatz. Foto: BF MünchenSie baten die umstehenden Schaulustigen, wie im vorangegangenen Kurs gelernt, den Notruf 112 anzurufen. Die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr war zwar auf ein erhöhtes Anrufaufkommen vom Marienplatz vorbereitet, musste jedoch kurzfristig Personal aufstocken, weil sehr viel der Passanten der Aufforderung nachgekommen waren. Zeitgleich stellten Beamte der Berufsfeuerwehr den Münchner Bürgern an einem Infostand die Benutzung von Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) für Laienhelfer vor und informierten über die Standorte dieser lebensrettenden Geräte in den Münchner U-Bahnhöfen. Um 12 Uhr war der ganze Spuk vorbei, die Schüler packten ihre Puppen wieder ein und versammelten sich zum Abmarsch. Vorher bedankte sich noch der Initiator der Aktion, der Vorsitzende von miniSANITÄTER e.V., Prof. Dr. Uwe Kreimeier bei seinen jungen Aktivisten. Von den Touristen und Münchner Bürgern am Marienplatz wurde die Aktion als sehr positiv wahrgenommen, teilte die Feuerwehr mit.

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