Mit dem Schiff zum Einsatz

Auf der Nordseeinsel Norderney (NI) steht eine Bootshalle mit 30 Yachten in Flammen. Als Unterstützung rückt die Freiwillige Feuerwehr Norden mit der Fähre vom Festland an. Mit vereinten Kräften ist der Brand nach 9 Stunden gelöscht.

“Feuer_Betriebsgebäude” lautet das Alarmstichwort für die Feuerwehr Norderney (Kreis Aurich). Nach der Erkundung ist Stadtbrandmeister Edmund Freese klar, dass die Inselwehr den Brand nicht alleine bewältigen kann. Er meldet der Regionalleitstelle Ostfriesland in Wittmund (Kreis Wittmund): Lagerhalle für Boote in Vollbrand, Feuer greift auf weitere Hallen über. Wir brauchen Unterstützung.”

CoverFeuerwehr-Magazin-Ausgabe 2/2017

Lest im Februar-Heft den kompletten Einsatzbericht über den Großbrand auf der Nordseeinsel Norderney. Erstmals mussten dazu Kräfte der Feuerwehr Norden vom Festland per Fähre anrücken. Im zweiten Einsatzbericht geht es auch um Schiffe. Ein Fahrgastschiff auf dem Main-Donau-Kanal in Bayern kollidiert mit einer Brücke.

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45 Minuten später legt eine Fähre von Norddeich ab: An Bord sind 29 Kräfte der FF Norden mit einem Gerätewagen Atemschutz, einem Löschgruppenfahrzeug (LF) Logistik, einem LF 16-TS und einem Feuerwehranhänger Schaum-Wasser-Werfer. Erst am folgenden Morgen kehren die Norder Feuerwehrleute per Schiff zurück aufs Festland.

Diesen Funkspruch nimmt Disponent Jan-Dieter Rewerts entgegen. Das Problem: Auf der Insel gibt es keine weitere Feuerwehr, die er schicken kann. Es bleibt daher nur die Möglichkeit, Hilfe vom Festland zu alarmieren. Doch das gab es bei einem Großbrand auf Norderney noch nie.

Norderney
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Norden blicken von Bord der Fähre schon bei der Ausfahrt aus dem Norddeicher Hafen dem Großbrand entgegen. Foto: T. Weege

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