Missbrauch: Jugendwart muss ins Gefängnis

Bückeburg (NI) – Ein ehemaliger Jugendfeuerwehrwart aus Niedersachsen muss wegen Kindesmissbrauch für mindestens elf Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Bückeburg ordnete außerdem eine anschließende Sicherungsverwahrung für den mittlerweile 30-Jährigen an. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann sieben Jungen missbraucht hatte.

Dem Mann waren mindestens 17 Missbrauchsfälle an Neun- bis 16-Jährigen vorgeworfen worden (siehe auch Feuerwehr-Magazin 7/2010). Als Betreuer in der Jugendfeuerwehr hatte er in Rinteln und Bad Nenndorf die Kinder mit Spielekonsolen und Geld zum Sex überredet.

Nach Auffassung des Gerichts geht von dem Mann aufgrund seiner pädophilen Neigung auch weiterhin eine Gefahr aus. Erst nach Verbüßung der Haftstrafe sowie einer Behandlung besteht für den Täter die Chance auf Freilassung.

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