Messerstecherei im Feuerwehrhaus

Ganderkesee (NI) – In den Räumen der Ortsfeuerwehr Havekost-Hengsterholz (Kreis Oldenburg) ist es in der Nacht zu Sonntag während einer privaten Feier zu einem heftigen Streit gekommen. In dessen Folge wurde eine Person durch einen Messerstich, fünf weitere durch Pfefferspray verletzt. Zahlreiche Rettungskräfte versorgten die Verletzten.

Polizei. Symbolfoto: Thomas WeegeEin Mitglied der Feuerwehr war 18 Jahre alt geworden und wollte dies mit Freunden und Kameraden feiern. Bis 2 Uhr gelang dies auch friedlich, doch dann kippte die Stimmung schlagartig. Zwei ungeladene Besucher erschienen auf der Party und sorgten für Ärger. Wie die Polizei mitteilte, gerieten darauf einige der Gäste in Streit. Ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger griffen zu Pfefferspray und sogar zu einem Messer. Ein 31 Jahre alter Gast wurde an einem Bein mit dem Messer schwer verletzt. Das stark reizende Spray traf fünf weitere Anwesende.

Neben mehreren Streifenwagenbesatzungen rückte auch der Rettungsdienst zum Feuerwehrhaus aus. Die Besatzungen von insgesamt fünf Rettungswagen, drei Notärzte sowie ein Leitender Notarzt übernahmen die Versorgung und den Transport der insgesamt sechs Verletzten. Einige weitere Gäste mussten vor Ort behandelt und betreut werden. Alle ins Krankenhaus eingelieferten Opfer konnten dies bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe und den Tathergang. (Symbolfoto: Thomas Weege)

14 Kommentare zu “Messerstecherei im Feuerwehrhaus”
  1. Wo steht es denn das es verboten ist??? Wenn ich mit 20 Kameraden feiern will dann miete ich mir doch kein Lokal an. Das gehört zur Kameradschaftspflege. Und die wird nun mal im Gerätehaus gepflegt.

  2. nur weil ihr es nicht machen dürft heisst es noch lange nicht dass es andere auch nicht machen dürfen!!bei uns in niederbayern feiern viele wehren in der gerätehalle oder im fereinsstüberl…KAMERADSCHAFT!!

  3. Dennoch peinlich, eine Freiwillige Feuerwehr kann sich das nicht mehr leisten. Wir haben Nachwuchssorgen und einige leisten sich so was. Man kann ja in ruh feiern unter Kameraden aber fremde haben da nix zu suchen, ich hoffe die Schuldigen werden aus der Feuerwehr entfernt. Sorry ist einfach meine Meinung Liebe Grüße

  4. Stefan Marburg

    Wenn man mal schaut, wie klein der Ort ist, haben die vielleicht keine öffentliche Gaststätte oder sonstige Möglichkeiten. Da ist nunmal das Gerätehaus der größte Raum im Ort. Auch wenn sowas bei uns (trotz fehlenden Gaststätten und mitten auf dem Land) sicherlich nicht zur Diskussion stehen würde, so kann ich die Kameraden in dieser seeeehr ländlichen Umgebung schon verstehen. Dazu sollte man aber den Zusammenhalt und die Gegebenheiten vor Ort kennen, um das wirklich beurteilen zu können. Ich selbst möchte das Vorgehen nicht verurteilen.

    Übrigens: http://www.nonstopnews.de/meldung/16758

  5. Also
    1. Wer sagt denn das die beiden Angreifer auch bei der feuerwehr sind/waren?
    2. Wo bitte steht geschrieben das es verboten ist den (Gemeinde)Raum (vlt gegen ne kleine Miete) zu nutzen? Richtig, Nirgendwo. Wenn der Hausherr sein einverständniss gibt ist doch alles im Grünen Bereich, oder sehe ich das falsch?

  6. ich habe auch schon im Feuerwehrhaus gefeiert und es gab überhaupt keine Probleme!

  7. Rainer

    Mann Leute! Bleibt sachlich! Jedes Jahr wird in Hunderten Geraetehaeusern Deutschlands gefeiert. Ist doch auch o.k. Ich finde auch, dass dies zur Kameradschaftspflege wichtig ist und eine Bindung an “unsere Feuerwehr” foerdert. O.K., hier ist was ganz schöne schief gelaufen. Die Mischung der Gäste war nicht gut. Aber auch dies passiert eben mal. Niemand hat das voraussehen können und man darf nun keine falschen Schlüsse ziehen. Passt besser auf, was und wie Ihr organisiert und ich empfehle dringend, lasst es bei einer geschlossenen Veranstaltung! Schließt ab, spaete Gäste sind oft schlechte Gäste!

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