Mehr Verkehrstote durch Pkw-Maut befürchtet

München – Der ADAC warnt eindringlich vor möglichen Folgen einer Pkw-Maut auf die Verkehrssicherheit. So müsste nach ADAC-Schätzungen mit erheblichen Verkehrsverlagerungen gerechnet werden: Würden 20 Prozent der Autofahrer von den gebührenpflichtigen Autobahnen auf die unsichereren Landstraßen abweichen, wäre pro Jahr mit mehreren hundert Verkehrstoten zusätzlich zu rechnen, teilte der Club mit.

„Es gibt die Zusage der Bundeskanzlerin, dass sie keine Pkw-Maut will. Es ist an der Zeit, die Gesprächspartner bei den Koalitionsverhandlungen zur Ordnung zu rufen und alle Maut-Gedankenspiele zu stoppen,“ fordert am Montag ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. In einem  Interview mit der Clubzeitschrift ADACmotorwelt (September-Ausgabe) hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel versichert, dass eine Straßenbenutzungsgebühr nicht auf dem Programm einer von ihr geführten Bundesregierung stehe.

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