Mehr Pkw-Hersteller bieten Rettungskarte an

München – Immer mehr Automobilhersteller unterstützen die Rettungskarte: Nach Angaben des ADAC ist inzwischen für 1.000 Fahrzeugmodelle eine jeweils spezifische Karte erhältlich. Diese Karte beinhaltet die wesentlichen Informationen für Feuerwehren und andere Rettungskräfte. Nach einem Unfall können die Helfer damit das Fahrzeugwrack an den richtigen Stellen aufschneiden und eingeklemmte Personen schnell und schonend aus dem Auto befreien.

Der ADAC will solche Rettungskarten in allen Neufahrzeugen. Foto: ADACDie Rettungskarte soll nach der Idee des Automobilclubs im Pkw hinter der Fahrersonnenblende positioniert werden. Die Karte gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle oder bei den Herstellern. Wer über einen Farbdrucker verfügt, kann sich die Rettungskarte auch selbst ausdrucken. Unter http://www.rettungskarte.de/ bietet der Club alle verfügbaren Karten zum Ausdruck an. 

In allen Geschäftsstellen des ADAC gibt es auch eine kostenlose Broschüre zur Rettungskarte sowie einen Hinweisaufkleber für die Windschutzscheibe des Autos. Der Aufkleber “Rettungskarte im Fahrzeug” signalisiert den Helfern, dass sie die Karte an Bord auch tatsächlich vorfinden. Bisher hat der Club bereits über eine Million Aufkleber verteilt.

Die meisten Feuerwehreinheiten, die am Unfallort schnell das richtige Wissen zu diversen Automodellen benötigen, haben heute noch nicht die Möglichkeit, die lebensrettenden Informationen rasch via Internet abzufragen. Bis die automatisierte Übermittlung der Fahrzeugdaten an die Einsatzkräfte problemlos und flächendeckend funktioniert, ist die ausgedruckte Rettungskarte im Auto die einfachste Lösung, um im Ernstfall schnell an die relevanten Daten zu gelangen.

Ein Kommentar zu “Mehr Pkw-Hersteller bieten Rettungskarte an”
  1. Christoph

    und schon die Karte für mein Auto runtergeladen und ausgedruckt, nachher noch einlaminieren- und hoffen das Teil nie zu brauchen;-)

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