Klaus Maurer ist neuer AGBF-Vorsitzender

Wilhelmshaven (NI) – Oberbranddirektor Klaus Maurer, Chef der Feuerwehr Hamburg, ist der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). Bei ihrer Vollversammlung in Wilhelmshaven in der vergangenen Woche wählten die AGBF-Mitglieder Maurer an die Spitze – als Nachfolger von Bremens Leitenden Branddirektor Karl-Heinz Knorr.

Neuer Vorstand der AGBF. Foto: AGBF
Neuer Vorstand der AGBF (von links): Johannes Buchhauser (Brandoberrat, BF Regensburg), Stephan Neuhoff (Direktor der Feuerwehr, BF Köln), AGBF-Vorsitzender Klaus Maurer (Oberbranddirektor, BF Hamburg), Karl-Heinz Knorr (Leitender Branddirektor, BF Bremen) und DFV-Vizepräsident Ludwig Geiger (Branddirektor. BF Gera). Foto: AGBF

Inhaltlich stellte sich die Amtsleiterkonferenz unter anderem die Frage nach Auswirkungen des drohenden Klimawandels für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr. Die Referenten machten deutlich, dass Siedlungen in hochwassergefährdeten Bereichen unverantwortlich seien. Die Feuerwehren sollten sich bereits frühzeitig in entsprechende Planungen einmischen.

Interessante Ansätze lieferten die Berichte aus der Facharbeit. So stellte die AGBF klar, dass die Ruhestandsgrenze für Feuerwehrbeamte auch künftig bei maximal 60 Jahren liegen sollte. Eine Ausdehnung der Altersgrenze würde das Versorgungsniveau senken – zu Lasten der Einsatzkräfte.

Seitens der AGBF gibt es weiterhin die Forderung nach Wiedereinführung von Sirenen zum Wecken der Bevölkerung in Gefahrenlagen. Ein flächendeckend wirksames Wecksystem sei ohne Sirenen nicht realisierbar. Dabei können funkgesteuerbare Rauchmelder lediglich eine sinnvolle Ergänzung sein.

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