“Katastrophen kennen keine Grenzen”

Berlin – Gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Polen, Zbigniew Sosnowski, nahm der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Ole Schröder Schröder an der Abschlussveranstaltung zum EU-Pilotprojekt “Flutmanagement – Cross Border” teil. Die Veranstaltung soll die deutsch-polnischer Zusammenarbeit im Bereich des grenzübergreifenden Hochwassermanagements verbessern.

“Das EU-Gemeinschaftsverfahren ist ein Mosaik. Die gemeinsamen Einsätze, Übungen und Projekte sind die Steinchen, aus denen das Gesamtbild eines funktionierenden, grenzüberschreitenden Bevölkerungsschutzes zusammengefügt ist”, sagte Schröder.

Ziel des Projekts war es, die Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer bei grenzüberschreitenden Hochwasserlagen auf den Prüfstand zu stellen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Das Projektteam setzte sich aus haupt- und ehrenamtlichen Experten des THW-Landesverbands Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Fachleuten der Polnischen Feuerwehr (PSP) aus den Wojewodschaften Westpommern, Lebus und Niederschlesien zusammen. Im Rahmen eines dreitägigen Workshops stellte das Projektteam die Ergebnisse der sechs Themenbereiche des von der EU finanzierten Projekts vor. Neben dem Erfassen und Beurteilen der Gefahren bei Hochwasser an der Oder und der Analyse technischer Lösungsansätze zur Deicherhöhung beschäftigten sich die deutsch-polnischen Arbeitsgruppen zudem mit der technischen Unterwasserortung sowie den Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Gefahrenabwehr.

“Katastrophen kennen keine Grenzen. Darauf müssen wir uns vorbereiten, personell und besonders in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie der technischen Ausstattung”, unterstrich Dr. Schröder die Bedeutung des Projekts. “Wir brauchen die Gemeinschaft, um einander in Notsituationen zu helfen.”

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