Produkt: Feuerwehr-Magazin 6/2019
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Hilfe aus dem Knast

Kalifornien setzt Häftlinge als Feuerwehrleute ein

Kalifornien (USA) – In Kalifornien wüten zurzeit schwere Waldbrände. Amerikanische Feuerwehrleute kämpfen unermüdlich gegen die Flammen, um Häuser und Natur zu retten. Unter ihnen sind auch mehr als 2.000 Häftlinge, die sich freiwillig für diesen gefährlichen Job gemeldet haben.

Wie das California Department of Corrections and Rehabilitations auf Twitter mitgeteilt hat, sind unter den 2.000 als Feuerwehrleute eingesetzten Häftlingen auch 58 Insassen, die nach Jugendstrafrecht verurteilt wurden. Die Aufgabe der Häftlinge besteht in erster Linie darin, den Waldborden von Gebüsch und Gestrüpp zu befreien, um die Ausbreitung der Brände zu verhindern.

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Für ihre Arbeit bekommen die Häftlinge einen Dollar pro Stunde und zusätzlich zwei Dollar pro Tag. Damit verdienen sie meist mehr als die Insassen, die während ihrer Haftstrafe anderen Jobs nachgehen. Außerdem haben sie durch die Arbeit als Feuerwehrleute die Möglichkeit, die Dauer ihrer Haftstrafe zu verringern.

Feuerwehrmann vor Waldbrand
Immer wieder kommt es in Kalifornien zu schweren Waldbränden. Symbolfoto: W. Kreuzer

Als freiwillige Feuerwehleute können sich nur die Häftlinge melden, die sich durch gutes Verhalten hinter Gittern ausgezeichnet haben. Außerdem dürfen Brandstifter, Entführer, Sexualstraftäter, Gangmitglieder und Insassen mit einer lebenslangen Haftstrafe grundsätzlich nicht an dieser Arbeit teilnehmen.

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