Jugendfeuerwehr engagiert sich gegen Rechts

Berlin – Die Deutsche Jugendfeuerwehr veranstaltet am 3. und 4. Dezember 2009 eine Fachtagung in Berlin. Das Motto: „Wehren gegen rechtsextreme Ideologien“. Eingeladen sind Interessenten aus der Jugendarbeit. Ziel ist es, sich über das Projekt „Jugendfeuerwehren strukturfit für Demokratie“ zu informieren und dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

Projektlogo "Jugendfeuerwehren strukturfit für Demokratie". Grafik: Haupentahl/ DJFIm Oktober 2008 fiel der Startschuss zu „Jugendfeuerwehren strukturfit für Demokratie“. Seitdem erarbeitet die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) gemeinsam mit sechs Landesjugendfeuerwehren Kommunikationsmodelle und Handreichungen für Jugendfeuerwehrwarte und JuLeiCa Trainer. Wie können Jugendleiter auf demokratiefeindliche Äußerungen reagieren? Woran erkennt eine Gruppe ein rechtsextremes Mitglied? Und was ist zu tun, wenn es zu einem demokratiefeindlichen Vorfall kommt? Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen des Modellprojekts in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen- Anhalt, Thüringen, und Rheinland-Pfalz, gesucht, gesammelt und verbreitet.

Bei der Fachtagung stellt die DJF zunächst das Projekt vor. Mit dem Vortrag Rechtsextremismus – eine Herausforderung für Jugendverbände“ möchte Prof. Dr. Benno Hafeneger von der Uni Marburg (HE) die Teilnehmer für besondere Situationen sensibilisieren. Im Anschluss wird es interaktiv. Die Teilnehmer sollen sich in Gruppen und in Workshops mit Experten, Kollegen und Interessierten aus verschiedenen Jugendverbänden auszutauschen können.

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