Im Notfall: Leine ziehen

Lüdenscheid (NW) – „Genius“ heißt das neue Notmelde- und Funkortungssystem von ATE-Sicherheitstechnik. Es besteht aus einem ex-geschützten Gerät, das an der Einsatzkleidung getragen wird. Das System arbeitet bidirektional: Bei einem Notfall kann es sowohl als Sender als auch als Empfänger dienen. Zieht der Träger an der integrierten Reißleine oder bewegt er sich über längere Zeit nicht, gibt das „Genius“ einen optischen und akustischen Alarm ab und funkt ein Notsignal.

Notmelde- und Funkortungssystem "Genius".Empfangen werden die Signale von den identischen Geräten der anderen Einsatzkräfte. Sie können mit ihrem Gerät über ein akustisches Signal, das bei Annäherung intensiver wird, die in Not geratene Person leichter finden. Um bei mehrstöckigen Gebäuden die richtige Etage auszumachen, gibt das „Genius“ außerdem zur Angabe der Richtung höhere oder tiefere Signale von sich. Eine An- und Abschaltautomatik sorgt dafür, dass das Gerät beim Ablegen der Einsatzkleidung abgeschaltet und beim Anlegen wieder eingeschaltet wird. Voraussetzung dafür ist der optional erhältliche Steckdosensender, der regelmäßig Steuersignale aussendet, die nur die Größe des Feuerwehrhauses abdecken. Mit dem Modell „Genius S“ können zusätzlich Evakuierungsbefehle ausgesendet werden. Alle Träger des Grundgeräts werden dann durch ein spezielles Signal zum Rückzug aufgefordert. Das „Genius“ ist über in der Reißleine integrierte Transponder mit der Atemschutzüberwachung „Signum G2“ (siehe S. 75) und der Datenbank „Curator G2“ kompatibel. Preis: keine Angaben des Herstellers.

 Informationen: ATE-Sicherheitstechnik, Andreas Töteberg, Wildmecke 13, 58509 Lüdenscheid, Telefon 0.23.51 / 91.67.25, Fax 0.23.51 / 91.66.90, eMail info@ate-entwicklungslabor.de, Internet www.atemschutzueberwachung.com

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