Heißer Blick dank Sponsoren

Bütlingen (NI) – Die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch (Kreis Harburg) waren das Warten auf eine Wärmebildkamera im Einsatz satt. Bislang musste im Einsatzfall immer eine Kamera aus Winsen herbei gebracht werden. Die Kameraden der Feuerwehr Bütlingen konnten jetzt Sponsoren finden, die die Anschaffung einer eigenen Wärmebildkamera ermöglichten.

Die Feuerwehr Bütlingen trieb Spender für eine 8.000 Euro teure Wärmebildkamera auf. (Foto: Feuerwehr SG Elbmarsch)8.000 Euro, so hoch war der notwendige Spendenbetrag. Die Bütlinger sprachen viele Firmen an und stießen dabei auf offene Ohren für ihr Anliegen. Die langen Anfahrzeiten wollten sie nicht länger in Kauf nehmen.  Die Volksbank Lüneburger Heide, die chemische Fabrik Bruno Bock, der Fuhrunternehmer Wolfgang Ahlers, der Lohnunternehmer Zeyn, das Abbruchunternehmen Tirs, der Campingplatz Tespe, der Schrotthandel SHO-Oesterreich sowie Jörg Fuht gehören zu den Gönnern der Feuerwehren in der Elbmarsch.

Die neue Anschaffung kommt allen Ortsfeuerwehren und Bürgern in der Samtgemeinde zu Gute. Die Bütlinger bringen die Kamera in Zukunft an die Einsatzstellen in der Samtgemeinde und stellen auch das Bedienpersonal. Um auch alle Funktionen der UCF 7000 sicher zu bedienen, haben einige der Mitglieder eine spezielle Ausbildung beim Hersteller Dräger absolviert. (Foto: Feuerwehr SG Elbmarsch)

10 Kommentare zu “Heißer Blick dank Sponsoren”
  1. @wolfram: unsere Wehr konnte auch Dank der Unterstützung von zwei Banken und Firmen im Ort eine Kamera kaufen. Nicht jede Gemeinde/Stadt kann es sich leisten eine solche Kamera anzuschaffen, zumal Sie leider nicht zur Standardausrüstung zählt. Die Einsatzkräfte haben auch ein hohes nutzen von und es ist ein enormer Sicherheitsfaktor.

  2. Das mag ja auch alles stimmen, aber so etwas gibt es nur bei der Feuerwehr. Keine andere städtische Einrichtung macht so was. Hast du schon mal Mitarbeiter des Bauhofes gesehen, die zu ortsansässigen Firmen gehen und für Motorsensen oder ähnliches sammeln?? Oder der Verwaltungsmitarbeiter, der einen besseren Drucker benötigt?

  3. fischer

    Das stimmt schon, jedoch geht es bei einem Verwaltungsangestellten oder einem Mitarbeiter des Bauhofes nicht um sein eigenes Leben/Gesundheit im Einsatz

  4. Stefan Marburg

    Also wenn ich mir die Kindergärten und Schulen anschaue, dann wird dort durchaus auch viel gesammelt. Und für uns Feuerwehr sind solche Dinge eben das notwendige “Spielzeug” (im übertragenen Sinne gemeint).
    Bauhof und Verwaltung bilden aber sicherlich die Ausnahme, da geb ich Dir Recht

  5. @Wolfram
    es geht da um sinnvolle ZUSATZausrüstung – und da sammelt der städtische Kindergarten genauso wie der Förderverein der Grundschule oder das Theater…

  6. Auch bei uns im Gemeinde/Amtsbereich wurde in einer Wehr bzw. in 2 Ortschaften deren Wehren sich zu zusammen geschlossen haben bei den Bürgern Geld gesammelt, damit diese statt einem STA mit TSA ein gebrauchtes und rundüberholtes KLF zu kaufen, da von offizieller seite kein Geld da war.

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