Grundstein für Feuerwehr-Erweiterung gelegt

Lensahn (SH) – Mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 650.000 Euro entsteht derzeit auf dem Grundstück in der Lütjenburger Straße 12 in Lensahn (Kreis Ostholstein) ein bedarfsgerechter Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Lensahn.

Erforderlich wurde diese große Investition der Gemeinde in den Brandschutz aufgrund der gestiegenen Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr. Als das bisher genutzte, im Jahre 1981 erbaute Gebäude in den 1970-er Jahren geplant wurde, verfügte die Wehr über 27 Einsatzkräfte und drei Einsatzfahrzeuge. Die Einsatzbelastung lag damals bei rund 20 Einsätzen pro Jahr. Heute bewältigt die Lensahner Wehr mit fünf Einsatzfahrzeugen etwa 130 Einsätze pro Jahr. In der Einsatzabteilung sind inzwischen 54 Einsatzkräfte tätig. Die Jugendfeuerwehr hat 34 Mitglieder.

Anhand eines Raumkonzeptes wurden im Frühjahr 2012 in enger Abstimmung mit der Lensahner Wehr die Planungen für einen bedarfsgerechten Umbau und Neubau der Liegenschaft vorgenommen. Die erforderlichen Haushaltsmittel stellte die Lensahner Gemeindevertretung kurzfristig bereit. Nachdem im Sommer diesen Jahres der Umbau der aus dem Jahre 1981 stammenden Fahrzeughalle fertiggestellt war, rissen anschließend die Aktiven der Feuerwehr in Eigenleistung den ehemaligen Anbau mit Schulungsraum ab.

Zunächst Bodenaustausch erforderlich

Aufgrund der nicht ausreichenden Tragfähigkeit des Untergrundes mussten 850 Kubikmeter Boden ausgetauscht werden. Auf einer Grundfläche von 238 Quadratmetern entsteht nun ein zweigeschossiger Neubau. Der Wehr werden hierin zukünftig im Erdgeschoss ein Funkraum, ein Lage- und Führungsraum, Umkleidemöglichkeiten, Duschen und sanitäre Anlagen, eine Werkstatt sowie eine Atemschutzwerkstatt zur Verfügung stehen. Im Obergeschoss entstehen neben weiteren sanitären Einrichtungen unter anderem zwei Büroräume, eine Küche sowie ein Versammlungsraum mit 126 Quadratmeter Größe, der mittels einer beweglichen Trennwand zu zwei Unterrichtsräumen aufgeteilt werden kann.

Der vom Architektenbüro Michaelsen und Hiller aus Neustadt konzipierte Bau soll bis zum Jahresende “unter Dach” sein. Während der Winterzeit wird dann der Innenausbau erfolgen, so dass das Gebäude zum Sommer 2013 seiner Bestimmung übergeben werden kann. (Foto: Hans-Günter Hahn/Feuerwehr)

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