Großleitstelle Oldenburg bald im Probebetrieb

Oldenburg (NI) – In Oldenburg soll in diesem Jahr die neue Kooperative Großleitstelle ihren Betrieb aufnehmen. Zunächst erfolgt ab Mai der Probebetrieb, danach werden die Notrufnummern für immer in die neue Leitstelle geschaltet. Ab dem Herbst sollen dort täglich 1.200 Notrufe entgegengenommen und bearbeitet werden.

Vor fast genau drei Jahren wurden das Bauschild aufgestellt und die Bauarbeiten feierlich begonnen. Nun haben Polizeivizepräsident Dieter Buskohl  als Projektleiter und Geschäftsführer Hans Rüger von der kommunalen Anstalt “Großleitstelle Oldenburger Land” (GOL) ihr Ziel in greifbarer Nähe. Im Mai wird die 5,5 Millionen teure Leitstellentechnik vom Generalunternehmer Siemens/Frequentis übergeben. Dann nimmt die GOL ihren Probebetrieb auf und die Mitarbeiter werden geschult. Ab Juli schrittweise der Echtbetrieb starten. Dann laufen dort die Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst aus den Kreisen Oldenburg, Ammerland, Wesermarsch und Cloppenburg sowie den kreisfreien Städten Delmenhorst und Oldenburg auf. Ebenso die an die Polizei gerichteten Notrufe aus den Bereichen der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Cuxhaven/Wesermarsch, Delmenhorst/Oldenburg-Land, Diepholz, Oldenburg-Stadt/Ammerland, Verden/Osterholz, Wilhelmshaven/Friesland sowie die Zentrale Kriminalinspektion mit Sitz in Oldenburg.

Im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg wird der Notruf 110 zusammengelegt. Somit werden in der Kooperativen Großleitstelle polizeiliche Angelegenheiten von 1,7 Millionen Bürgern abgewickelt. Für 725.000 Einwohner laufen die Hilfeersuchen in Sachen Feuerwehr und Rettungsdienst in dem Neubau ein. Die Aufgabenbewältigung wird weiterhin entsprechend der gesetzlichen Zuständigkeiten getrennt abgewickelt. Doch bis es endgültig soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Die Verantwortlichen machen deutlich, dass erst wenn alle Partner angeschlossen sind und die Einsatzleittechnik ihre Stabilität unter Beweis gestellt hat, die Leitstelle offiziell ihren Betrieb aufnehmen wird.  (Fotos: Polizei)

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