Großdemo von Feuerwehrleuten

Solingen (NW) – “Rote Karte für die Politik” heißt das Motto einer Protestaktion von überwiegend jungen Feuerwehrleuten am Donnerstag, 25. März, im nordrhein-westfälischen Solingen. Ein Protestzug durch die Solinger Innenstadt mit anschließender Kundgebung sollen die Bürger auf schwindende Perspektiven und Sicherheiten von Feuerwehrfrauen und -männern in ihrem Beruf aufmerksam machen.

“Bürger wacht auf, es geht um Eure Sicherheit” lautet der Aufruf auf Flyern und Plakaten. Die jungen Feuerwehrleute erhoffen sich die Unterstützung der Bürger bei ihren Protesten gegen die Maßnahmen der Landesregierung. Den jungen Leuten fehlen die Perspektiven und damit die Motivation in ihrem Job: jahrelange Wartezeiten auf Beförderungen, keine funktionsgerechte Besoldung, Mehrarbeit sowie Kürzungen der Bezüge.

Die Feuerwehrleute in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens, wie Hagen, Wuppertal und jetzt Solingen, wehren sich schon seit einiger Zeit gegen Sparmaßnahmen, denen sie zum Opfer fallen. Vereinzelnd wechseln Feuerwehrleute bereits zu Wehren in andere Städte und Bundesländer.

Aber ein Großteil der Frauen und Männer kämpfen für ihre Rechte. Sie  stellen auch heraus, welch hohes Aufgaben- und Anforderungsprofil sie erfüllen müssen. Unterstützt werden sie von der Interessenvertretung der Feuerwehr e.V.

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