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Der Heidebrand von 1975 gilt als schwerste Waldbrandkatastrophe Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg. 34.000 Kräfte kämpften mehrere Tage gegen die Flammen.
Höchste Warnstufe wird erreicht

Flächenbrandgefahr: Erste Osterfeuer abgesagt

Offenbach – Die Gefahr von Wald- und Flächenbränden ist in diesem Tagen hoch – verbreitet sogar auf der zweithöchsten Stufe. Für Karfreitag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst in einigen Regionen von Nord- und Ostdeutschland bei sonnigem und windigem Wetter sogar die Waldbrandgefahrenstufe 5. Der Graslandfeuerindex hat in fast ganz Deutschland Stufe 4 von 5 erreicht. Das bleibt nicht ohne Folgen.

In Brandenburg und Sachsen zogen verschiedene Kommunen die Genehmigung für die Osterfeuer zurück. Alleine in Wittstock seien 21 Veranstaltungen betroffen, berichtet RBB. Auch in Kyritz und Fehrbellin (ebenfalls Kreis Ostprignitz-Ruppin) sowie in Wittenberge (Kreis Prignitz) seien die Feuer ebenfalls gestrichen. Gleiches gilt auch in Torgau (Kreis Nordsachsen). Zu groß ist die Sorge vor einer unkontrollierten Ausbreitung. 

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Die Waldbrandzentrale in Lüneburg, die die Wälder in Nordost-Niedersachsen mit einem Kamerasystem überwacht, sei seit einigen Tagen in erhöhter Alarmbereitschaft, berichtet der NDR unter Berufung auf einen Sprecher. 

Zum Thema:

Osterfeuer: Planung für eine sichere Veranstaltung
Deutscher Wetterdienst: Waldbrand-Gefahrenindex
Deutscher Wetterdienst: Grasland-Feuerindex

Wie brenzlig die Lage teilweise ist, zeigte ein Vorfall am Dienstagnachmittag in Thüringen. Zwischen Schwallungen und Meiningen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) setzte offenbar eine festsitzende Bremse eines Güterzuges auf einer zwölf Kilometer langen Strecke an verschiedenen Stellen die Bahnböschung in Brand. Daraus entwickelten sich viele Flächenbrände, teilweise mit meterhoher Flammenbildung. Rund 100 Kräfte der Feuerwehren der Region kamen zum Einsatz, um die Brände zu löschen.

Archivbild von 2011: Ein Osterfeuer geriet in Norden außer Kontrolle und griff auf ein Altreifenlager auf einem landwirtschaftlichen Anwesen über. Auch andernorts hatten viele Feuerwehren mit ähnlichen Einsätzen zu kämpfen. Foto: T. Weege
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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Gibts denn schon konkrete Orte, wo das Osterfeuer ausfällt?

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