Aus der Redaktion

Feuerwehrmagazin: 25-jähriges Jubiläum von Olaf Preuschoff

Bremen – Wir erzählen Euch, was bei uns in der Redaktion so passiert und stellen Euch unser Team vor. Zunächst geht es um Feuerwehr-Magazin-Urgestein Olaf Preuschoff, seit 25 Jahren in der Redaktion und seit vielen Jahren der “Technikchef”, Redakteur für den Bereich Fahrzeuge und Technik.

Olaf Preuschoff hat Chemie studiert und sich 1992 auf ein Volontariat beim Feuerwehr-Magazin beworben. Auf die Stellenanzeige hatte ihn ein Kamerad seiner Freiwilligen Feuerwehr Westerstede (NI, Kreis Ammerland) aufmerksam gemacht. “Ich habe noch in der Redaktion in der Bürgermeister-Spitta-Allee angefangen und bin dann mit dem Magazin innerhalb Bremens bis heute drei Mal umgezogen”, erzählt der Fahrzeugfan.

Attraktive Lage: Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins sitzt am Rande der Bremer Innenstadt direkt an der Weser. Vom Hauptbahnhof sind es nur zwei Stationen. Foto: Hegemann

“Jetzt der Standort direkt an der Weser ist definitiv der schönste – auch in Bezug auf die Redaktionsräume”, sagt Preuschoff. Im November 2015 sind wir mit der Redaktion zur Adresse Hinter der Mauer 9 gezogen – in Nachbarschaft zu Radio Bremen und fußläufig zur Bremer Innenstadt.

Highlights in 25 Jahren

Wir haben Olaf Preuschoff anlässlich seines Dienstjubiläums gefragt: Was waren besondere Highlights für Dich?

“Also in Bezug auf Reportagen kann ich mich nur sehr schwer festlegen. Aber wirklich spannend war im Jahr 2008 der Besuch bei der Feuerwehr Frutigen, der Betriebsfeuerwehr für den Lötschberg Basistunnel, in der Schweiz im Kanton Bern. Ich hatte dort beispielsweise die Chance, mit dem Lösch- und Rettungszug bei einer Übung mitzufahren. Für mich als Eisenbahn-Fan was ganz Besonderes.”

Da schließt sich heute der Kreis. In Feuerwehr-Magazin 11/2017 erscheint die Reportage über Berufsfeuerwehr Bern. Olaf Preuschoff ist quasi der Schweiz-Beauftragte, schrieb auch die Reportagen über Schutz & Rettung Zürich sowie den Brandschutz im Gotthard-Tunnel.

“Zu den Highlights zähle ich auch die Reportagereise nach England, zur Feuerwehrschule Moreton-in-Marsh”, erinnert sich Preuschoff. “Und natürlich dürfen die Interschutz-Messen nicht fehlen. Da freue mich mich jedesmal total drauf und genieße dann die Tage – trotz Arbeit – in vollen Zügen.”

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Lebensretter: Komplette Redaktion am Defi geschult

Bremen – Seit 2016 hängt in der Redaktion des Feuerwehr- und Rettungs-Magazins in Bremen ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED). Heute hat Marcus Fluit, Bildungsreferent der Björn Steiger Stiftung, alle Mitarbeiter an dem kleinen Lebensretter geschult. Ab sofort sind wir also offizieller Defibrillator-Standort und können im Stadtteil bei Bedarf helfen.

Schulung der Mitarbeiter des Feuerwehr- unhd des Rettungs-Magazin am Defibrillator. Foto: Klöpper
Schulung der Mitarbeiter des Feuerwehr- und des Rettungs-Magazin am Defibrillator. Foto: Klöpper

Jährlich erleiden zwischen 350.000 und 380.000 Personen in Deutschland einen Herzinfarkt. Die Sterblichkeitsrate liegt nach Auskunft von Fluit bei rund 50 Prozent. Doch das müsste nicht sein. Bei schneller Hilfe stehen die Chancen auf vollständige Genesung aber extrem gut.

Die Symptome eines Herzinfarkts sind immer ähnlich. In der Regel klagen die Patienten über plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Herzbereich oder Brustkorb. Die Schmerzen strahlen auch in andere Körperregionen – wie Schultern, Bauch, Rücken oder Hals – aus. Viele Betroffene klagen außerdem über ein Gefühl der Enge (mit Atemnot) oder heftiges Brennen. Verstärkte Schweißbildung sowie eine blasse/fahle Gesichtsfarbe treten ebenfalls häufig auf.

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Automatisierte Externe Defibrillatoren bei der Feuerwehr

Wir erklären, wie Automatisierte Externe Defibrillatoren funktionieren. Außerdem stellen wir 14 AED-Geräte vor und sagen, worauf bei der Auswahl zu achten ist.

>>Mehr Infos und eDossier zum Download

 

Eine häufige Komplikation sind Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlag) und Kammerflimmern. Beim Kammerflimmern schlägt das Herz so schnell (200 und mehr Schläge pro Minute), dass kein Blut mehr in den Körper gepumpt werden kann. Der Patient verliert das Bewusstsein, es sind keine Atmung und kein Puls mehr spürbar. Gegen das lebensbedrohliche Kammerflimmern hilft nur die sofortige Elektroschocktheraphie (Defibrillation).

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. Bis der Notarzt eintrifft, darf deshalb nicht gewartet werden. Bei einem Kreislaufstillstand muss unverzüglich mit der Wiederbelebung begonnen werden. Dabei hilft der Defibrillator ungemein. Das Gerät erklärt alle Schritte, die von den Helfern nacheinander abgearbeitet werden müssen. Zuerst muss der Brustkorb freigelegt werden. Dann werden die Elektroden platziert. Anschließend analysiert der Defibrillator die Herzfrequenz. Zwischen möglichen Schocks müssen ein bis zwei Helfer immer im Wechsel eine Herzdruckmassage (jeweils 30 Schläge) und eine Beatmung (jeweils zwei Beatmungen) durchführen.

Die Mitarbeiter des Feuerwehr- und Rettungs-Magazins sind jetzt alle entsprechend geschult.

Neuer DFV-Präsident Ziebs besucht Feuerwehr-Magazin

Bremen (Januar 2016) – Bereits 4 Tage nach Amtsantritt, schaute der neue Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs in der Redaktion des Feuerwehr-Magazins vorbei. Ziebs kam in Begleitung von Karl-Heinz Knorr, neuer DFV-Vizepräsident und Bremens Leitender Branddirektor, und Rudolf Römer, stellvertretender Geschäftsführer. Es war das erste Mal, dass ein amtierender DFV-Präsident die Redaktion besuchte.

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Von links: DFV-Präsident Hartmut Ziebs, Chefredakteur Jan-Erik Hegemann, Rudolf Römer, stellv. Geschäftsführer des DFV und Vizepräsident Karl-Heinz Knorr. Foto: Patzelt

Chefredakteur Jan-Erik Hegemann zeigte den Gästen die Büros von Print- und Online-Redaktion, der Shop-Managerinnen sowie des Layouts.

Ziebs ist selbstständiger Bauunternehmer und aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schwelm (NW, Ennepe-Ruhr-Kreis). Der 56-Jährige war bereits seit 2003 Vizepräsident des DFV als Vertreter der freiwilligen Feuerwehren. Auf dieser Position folgte ihm am 1. Januar Lars Oschmann, Vorsitzender des Thüringer Feuerwehrverbandes. Neuer Vizepräsident als Vertreter der Bundesgruppe der Berufsfeuerwehren ist Karl-Heinz Knorr, Leiter der Feuerwehr Bremen.

Gemeinsam mit dem neuen Trio bilden drei weitere Vizepräsidenten das Präsidium. Dazu zählen Dr. Ralf Ackermann, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen, und Hermann Schreck, Kreisbrandrat im Kreis Bayreuth (BY), als weitere Vertreter der FF. Und Ulrich Behrendt aus Giengen an der Brenz (BW, Kreis Heidenheim) ist der Vertreter der Bundesgruppe der Werkfeuerwehren.

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Von links: Römer, Knorr, Ziebs, Hegemann und Lars Schmitz-Eggen, Chefredakteur Rettungs-Magazin. Foto: Patzelt

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Die 62. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) wählte Hartmut Ziebs mit rund 94 Prozent Ja-Stimmen zum neuen Präsidenten. Er folgt auf Hans-Peter Kröger.

>>Der Artikel

Foto: Hegemann

Feuerwehr-Magazin eröffnet neue Redaktionsräume

Bremen – Seit November 2015 hat die Redaktion des Feuerwehr- und Rettungs-Magazins einen neuen Standort in der Bremer Innenstadt: “Hinter der Mauer 9” – unmittelbar an der Weser gelegen. Am Freitag eröffnete das Redaktions-Team die neuen Räumlichkeiten offiziell.

Der Umzug war nötig geworden, weil sich die Belegschaft in den vergangenen zwölf Jahren von neun auf 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vergrößert hat. Der bisherige Standort des Ebner Verlages im Stadtteil Vahr war schlicht zu klein geworden. Neue Geschäftsfelder wurden erfolgreich erschlossen.

Tag der offenen Tür. Foto: Michael Rüffer

Für Nachbarn, Geschäftspartner, die beim Umbau mitwirkenden Handwerker, Familienangehörige und Freunde öffnete die Redaktion am Freitag ihre Türen und gab so den “offiziellen” Startschuss für die Arbeit in den neuen Räumen. (Fotos: Michael Rüffer)

Tag der offenen Tür. Foto: Michael Rüffer
Tag der offenen Tür. Foto: Michael Rüffer
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