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Ausführlicher Einsatzbericht zur Umweltkatastrophe durch kontaminiertes Löschwasser in Kirchberg an der Jagst(BW).
Gemeinsames Positionspapier von DFV und vfdb

Feuerlöschsprays haben viele Vorteile!

Münster/Berlin – Feuerlöschsprays entsprechen nach den Erfahrungen des Deutschen Feuerwehr-Verbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) dem Stand der Technik und wurden über viele Jahre erfolgreich in der Praxis erprobt. Der DFV als Dachverband der Freiwilligen-, Berufs- und Werkfeuerwehren und die vfdb als Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit empfehlen deshalb in einem jetzt herausgegebenen Positionspapier ihren Einsatz bei normaler Brandgefährdung in verschiedenen Bereichen. Voraussetzung ist eine Löschleistung von mindestens zwei Löschmitteleinheiten. Außerdem müssen die weiteren betrieblichen Maßnahmen gemäß den Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2. gegeben sein.

Entstehungsbrände lassen sich auch mit Feuerlöschsprays bekämpfen. Großer Vorteil dieser Methode: sehr schnell einsetzbar und intuitiv zu bedienen. Foto: Feuerwehr Dortmund

 
Die beiden Verbände betonen, dass Löschsprays schnell verfügbar, sofort einsetzbar sowie leicht und intuitiv bedienbar sind. Bei normaler Brandgefährdung gemäß der ASR A2.2. werde damit die in den Betrieben notwendige Brandsicherheit geboten. Auch können sie einen Beitrag zur Kostenreduzierung liefern. Ein weiterer Vorteil: Auch ungeübte Personen haben bei der Erstbrandbekämpfung erfahrungsgemäß keine Hemmungen oder Schwierigkeiten beim Einsatz der Sprays. Die Bedienungseinrichtung sei ihnen durch täglichen Gebrauch anderer Spraydosen bekannt. Erfahrungen aus der Vergangenheit belegen, dass gerade Laien häufig vor dem Gebrauch von Feuerlöschern zurückschrecken. Hier ist die Hemmschwelle deutlich höher als bei einer Spraydose.
 
Hervorgehoben wird in dem Positionspapier auch die Reduzierung der Eingreifzeit. Die Bereitstellung von zertifizierten Feuerlöschsprays mit einem geeigneten Löschmittel und mindestens zwei Löschmitteleinheiten könne in zahlreichen Örtlichkeiten mit normaler Brandgefährdung zu einer sinnvollen Verbesserung des Brandschutzes und einer Anrechnung auf die nach der ASR A2.2. erforderliche Grundausstattung mit Feuerlöscheinrichtungen führen. Dabei handelt es sich um Büro- und Verwaltungsräume, Verkaufsräume, Eingangs- und Empfangshallen, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Spielhallen, Schulen und Hochschulen, Kindertageseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Wohneinrichtungen für Menschen mit Pflegebedürftigkeit oder mit Behinderung, Arztpraxen, Tageskliniken und bestimmte Bereiche von Krankenhäusern wie zum Beispiel Intensivstationen und OP-Bereiche.

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>>>Hier könnt Ihr Euch das gemeinsame Positionspapier der vfdb und des DFV zu Feuerlöschsprays herunterladen.<<< 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Seit Jahren kämpfen Fach,- und Feuerwehr Leute gegen diesen Blödsinn der Löschspraydosen, wer soll einem Laien erklären das er damit 2 LE leisten kann.
    Trotz größter Bemühungen und vielen Schulungen gelingt es so allmählich die Mitarbeiter in Betrieben im Umgang mit Feuerlöschgeräten beizubringen.
    Sollen wir nunmehr wieder einen Schritt
    rückwärts machen nur um diesen Theoretikern zu entsprechen.
    Wir versuchen an vielen Tagen und Wochenenden mit Löschvorführungen den
    richtigen Umgang mit Feuerlöschgeräten normalen Personen zu ermöglichen, wir halten das immer noch für die beste Lösung.
    Wir werden so weitermachen und lassen uns von diesen Besserwissern nicht belehren.
    Es ist nur traurig das der DFV als Vertreter der Feuerwehren sich auf soetwas einlässt.

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  2. Und wie sieht es mit der AFFF Thematik aus? Derzeit sind nahezu ausnahmslos AFFF haltige Löschsprays auf dem Markt, geschuldet der Sinnlosigkeit zu meinen man müsse Flüssigkeitsbrände löschen können. Die meisten Feuerwehrkameraden bekommen in so mancher 40 jährigen oder noch längeren Karriere bei der Feuerwehr noch nicht einmal einen echten Flüssigkeitsbrand zu Gesicht. Hier heißt es undifferenzierte Werbung für ein umweltschädliches Produkt machen. Fluorhaltige Löschmittel sind ein Problem bei der Entsorgung, auch wenn sie nicht zum Löschen eingesetzt worden sind. Aber mal so mindestens 2 Löschmitteleinheiten fordern, als ob ein Mensch zuhause sein Holz so bescheuert stapeln würde wie es für die Ratings getan wird, damit so viel wie möglich gelöscht werden kann. Das entspricht nicht dem was ein Laie auch nur annähernd schaffen kann. Total unrealistisch – kein normaler Mensch schafft z.B. 55A mit 6 kg Pulver oder 6 Liter Schaum in STRASSENKLEIDUNG so steht es in der Norm – das können nur absolute Cracks. Und dann Nichtmal nen blöden Autoreifen damit löschen können! MOIN

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