Erster Unfallrettungs-Wettkampf in Österreich

Zirl (Österreich) – Erster “Vergleichswettkampf Unfallrettung” in Österreich: Am Samstag veranstaltete das “Technical Rescue Team” der Freiwilligen Feuerwehr Zirl den Wettbewerb erstmalig in der Alpenrepublik. Die Sieger kamen aus dem Vereinten Königreich, die Österreicher konnten einen dritten Platz in der Einzelwertung belegen.

Schwierigen Unfallszenen wie dieser mussten sich die Teams in Österreich stellen. Foto: FF Zirl / Gritsch JosefInsgesamt folgten der Einladung 14 Teams aus England, Luxemburg, Deutschland und Österreich.  Neben dem amtierenden Vizeweltmeister und Doppelweltmeister aus Hampshire sowie dem deutschen Meister aus Mönchengladbach gingen zahlreiche neue Teams an den Start. 

Bei dem Wettbewerb müssen sechsköpfige Teams in schwierigen Unfallsituation die Patientendarsteller binnen 20 Minuten so rasch und schonend wie möglich retten. Beobachtet wird die Mannschaft dabei von vier Schiedsrichtern.  Bewertet wird die Arbeit des Team-Captain (Gruppenkommandant), dem Medic (Inneren Retter) sowie die Arbeit der Safety (Sicherungstrupp) und Tools (Werkzeugführer). Nach Ablauf der 20 Minuten kommt es zu dem wichtigsten Teil dieser Veranstaltung – der Nachbesprechung. Hier erhalten die Teilnehmer unmittelbar nach ihrer Arbeit ein Feedback von den Schiedsrichtern. Dabei geht es nicht darum, Fehler aufzuzeigen sondern das positive herauszuheben und mögliche Verbesserungsvorschläge zu bringen.

Den Gesamtsieg errang das Team aus Hampshire (UK), Platz 2 belegte die Einheit aus Mönchengladbach, Platz 3 das Team “Mamer 1” (Luxemburg). In der Einzelwertung “Bester Medic” ging Platz 1 an Hampshire, Platz 2 an “Mamer 1” und Platz 3 an Sinntal (D).

In der Einzelwertung “Bester Team Captain” ging der 1 Platz abermals an Hampshire und Platz 2 an Mönchengladbach. Eine kleine Sensation war jedoch Platz 3 der Einzelwertung “Bester Team Captain” – der gehörte zu dem gemischten Team Österreich.

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