Gefährdetes Feuerwehrhaus: Stadt wehrt sich

Dortmund (NW) – Die “Ruhr Nachrichten” berichteten am Dienstag, dass das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Asseln einsturzgefährdet sei. Angemahnte Sicherungsmaßnahmen seien bislang nicht realisiert worden. Auf Nachfrage von feuerwehrmagazin.de wehrt sich die Stadt Dortmund gegen die Vorwürfe. Das Gebäude sei nicht vom Einsturz bedroht.

Im Oktober 2011 hatte ein Statiker das Feuerwehrhaus des Löschzugs (LZ) Asseln begutachtet. Nach offizieller Erklärung durch Dortmunds Stadtdirektor Jörg Stüdemann Ende November 2011 habe das Statikgutachten die verkehrstechnische Sicherheit des Bestandsgebäudes bestätigt. Es bestehe allerdings Handlungsbedarf an der Mauerwerkswand oberhalb der Tore.

Hans-Joachim Skupsch, Pressereferent der Stadt Dortmund, betont: “Seit Bekanntwerden der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen arbeitet die Städtische Immobilienwirtschaft an deren Umsetzung.” Skupsch räumte ein, dass es noch keine sichtbaren Ergebnisse gäbe. Immerhin ergab ein Bodengutachten am Standort der FF Asseln, dass keine Baugrundrisiken zu erwarten wären.

“Zur Durchführung des Dienstbetriebes von Löschzug und Jugendfeuerwehr gibt es keinerlei Bedenken”, erklärt Skupsch. Weiter gedulden müssen sich die Asselner hinsichtlich einer Halle für ihr Löschfahrzeug-Logistik (LF-L 4). Dieses Fahrzeug steht bereits seit der Indienststellung im Jahr 2008 im Freien.

Freuen können sich derweil die freiwilligen Löschzüge in den Stadtteilen Eving und Berghofen. In Eving haben bereits die Baumaßnahmen für ein neues Feuerwehrhaus begonnen, für ein neues Gerätehaus des LZ Berghofen wurde ein geeigneter Standort gefunden.

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