Drei Verletzte nach Gerüsteinsturz

München (BY) – Drei Bauarbeiter sind auf einer Baustelle in München an einer Hausfassade beschäftigt, als plötzlich ein Hängegerüst auf einer Länge von 15 Metern in sich zusammenstürzt. Zwei der Männer stürzen in die Tiefe, ein weiterer Mann bleibt auf dem Gerüst liegen. Die Berufsfeuerwehr München rückt gemeinsam mit freiwilligen Helfern zu einer aufwändigen Rettung an.

Nach einem Einsturz eines Gerüstes auf einer Baustelle musste die Feuerwehr drei Bauarbeiter retten. (Foto: Berufsfeuerwehr München)Der Arbeiter auf dem Gerüst blieb in Höhe des ersten Obergeschosses verletzt liegen. Er wurde zunächst notärztlich auf dem Gerüst behandelt, bevor er auf einer Spezialhalterung mit einer Drehleiter zum Rettungswagen befördert werden konnte. Die zwei Männer, die mit den Gerüstteilen abstürzten, fielen rund acht Meter tief und landeten in einer Tiefgaragenzufahrt, die sich ebenfalls noch im Bau befindet. Auch sie mussten ausgiebig von Notärzten behandelt werden, bevor sie aus der Baugrube gerettet werden konnten. Hierfür brachten die Feuerwehrleute zwei Steckleitern nebeneinander in Stellung. Auf einem sogenannten Spineboard fixiert hievten die Retter die Opfer auf Straßenniveau. Alle drei Verletzten kamen zur weiteren Behandlung in unterschiedliche Krankhäuser. Die Baustelle wurde gesperrt und der Polizei übergeben.  (Foto: Berufsfeuerwehr München)
3 Kommentare zu “Drei Verletzte nach Gerüsteinsturz”
  1. vinnney

    Wenn ich das Bild schonwieder sehe:

    Wann schafft die FW München endlich geeignete EInsatzkleidung ab, das ist einer so großen Feuerwehr wie München sie ist nicht würdig. Da dienen Jacken, die aussehen wie Regenjacken als Flammschutzjacken im Innenangriff. Da hat beim VU nichtmal jeder ein Visir. Da werden Lederhandschuhe mit in den Innenangriff genommen, und die Hosen, die Alle den ganzen Tag auf der Wache anhaben, als oberste Hose (und einzige) weit hinter der Rauchgrenze und im Innenangriff getragen (das sind warscheinlich Baumwollhosen oder so ein Scherz). Ich möchte nicht das Wissen der Führung der BF anprangern, aber irgendwer MUSS da einfach mal was merken!!! Weiß hier jemand, wie lange die die Kleidung mittlerweile schon in dieser Form einsetzen?

  2. Notrufprotokoll

    Seit Einführung von richtiger Brandschutzkleidung, damals war München eine der ersten Großen Städte.

    In der Zwischenzeit haben sie aber weder das Design, noch die Schutzstuffe geändert.
    Die Hosen sind aus Baumwolle und eigentlich maximal Unterhosen, da gehört eine Überhose nach HuPF drüber, aber die Verantwortlichen der BF München glauben noch an das “Wärmefenster”.

    Auf sämtlichen Großfahrzeugen gibt es keine Frontblitzer, da angeblich irgendwelche Versuche ergeben hätten, dass man im Großstadtverkehr die Blitzpööte auf dem Dach in 3,20m Höhe rechtzeitig sehen würde, zudem würden die Fahrzeuge im Zugverband sonst die vorrausfahrenden Fahrzeuge blenden.

    Gibt in München noch einige andere solcher Stilblüten, zu Zeiten der alten HLF (bis 2010) auch noch öfters mit einem CM-Strahlrohr in den Innenangriff gegangen.

  3. klaumi

    ich war vor kurzem bei der bf münchen, hupf handschuhe werden demnächst eingeführt. es wird gerade getetstet. visiere liegen auf den hlf´s für jeden der besatzung…wobei ich vor dem innenangriff meins auch ab machen.

    hupf hosen gibt es aktuell nur in den ff´s. bf trägt kermel/nomex einlagig (tagesdiensthose), finde ich auch doof. gerade knie die man ein leben lang braucht sollten doch geschützt werden.

    schön sind die jacken optisch nicht so, das mag sein. aber eine gute warnwirkung haben die jacken mit dem gelben überwurf.

    seit froh das ihr hupf kleidung habt es gibt immer noch feuerwehren in deutschland die keien hupf hose oder jacke haben !

    also meckern auf hohem niveau machts auch nicht besser.

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