Dibaba wirbt für Seenotretter

Cuxhaven (NI) – Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben einen neuen “Bootschafter”. Der Moderator, Schauspieler und Autor Yared Dibaba übernimmt ab sofort für ein Jahr die ehrenamtliche Funktion und wird die Gesellschaft werbewirksam in der Öffentlichkeit repräsentieren. Die Amtseinführung fand auf dem Flaggschiff der Gesellschafft, der “Hermann Marwede”, in Cuxhaven statt.

Mit einem verschmitzten Lächeln präsentiert sich Yared Dibaba als ehrenamtlicher "Bootschafter" der Seenotretter. (Foto: DGzRS) 3Die DGzRS übernimmt im Auftrage der Bundesrepublik Deutschland dessen Verpflichtungen über die Suche und Rettung auf See. Die hieraus resultierenden Aufgaben werden überwiegend von ehrenamtlichen Helfern und einigen hauptamtlichen Mitarbeitern abgearbeitet. Die notwenigen finanziellen Mittel stammen fast ausschließlich aus Spenden. Allein um diese Spenden zu sammeln, hat der Verein rund 600 Freiwillige Helfer im Einsatz. Einer von ihnen ist auch immer ein Prominenter. Er oder sie werden für ein Jahr “Bootschafter” der Seenotretter.

Am 29. Januar hat Yared Dibaba den Schriftsteller Frank Schätzing abgelöst. Auf dem 46 Meter langen und somit größten Rettungskreuzer der DGzRS “Hermann Marwede” wurde Dibaba in sein Amt eingeführt. Im Anschluss führte er gleich seine erste Amtshandlung durch, die Vorstellung der Einsatzzahlen 2012. Laut dem neuen Repräsentanten wurden im vergangenen Jahr 1.135 Menschen bei 2.117 Einsätzen aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit.  Zum Abschied hinterließ er den Seenotrettern noch einen plattdeutschen Eintrag in das Stammbuch: “Wenn jedeen so veel in dat lütte Schipp packt as he kann, denn könnt de Seenotredder allens ut ehr Schipp rutholen. Un villicht ock mal Di ut dat köllige Water!”, was übersetzt so viel heißt wie”„Wenn jeder so viel in das kleine Schiff steckt wie er kann, dann können die Seenotretter alles aus ihrem Schiff herausholen. Und vielleicht auch mal Dich aus dem kalten Wasser!”. Damit ruft er zum Einwurf von Geldspenden in die vielerorts aufgestellten Spendendosen in Form eines Rettungsschiffchens der DGzRS auf. (Foto: DGzRS)

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