Deutsche Einsatzkräfte im Erdbebengebiet

Porte-au-Prince (Haiti) – Deutsche Rettungseinheiten haben sich auf den Weg ins Erdbebengebiet in Haiti gemacht. Zwei Teams des Technischen Hilfswerkes (THW) sind derzeit noch auf der Anreise. Der Verein “@fire” entsandte am Donnerstagmittag ein 22-köpfiges Team. Auch das Team “I.S.A.R. Germany” teilte mit, dass sich die Helfer auf einen Einsatz in die Katastrophenregion vorbereiten. Die Einheiten waren unter anderem bereits nach dem Tsunami 2004 im Einsatz.

Archivfoto: Beim Tsunami in Südostasien im Jahr 2004 kam @fire auch zum Einsatz. Foto: @fireBereits am Mittwoch flog ein vierköpfiges Erkundungsteam des THW in die Dominikanische Republik, um von dort aus weiter nach Haiti zu gelangen. Die Anreise sei sehr schwierig, das Team noch unterwegs, hieß es am Donnerstagnachmittag seitens des THW. Ein weiteres, zehnköpfiges THW-Team der SEEWA-Gruppe (Wasseraufbereitung) flog am Donnerstag los.

Zu der “@fire”-Einheit gehören zehn Such- und Bergungsspezialisten, außerdem eine Rettungshundestaffel. Die Helfer gehen nach eigenen Angaben von “einer sehr umfangreichen Schadenslage” aus. Auch dieses Team will über den Landweg von der Dominikanischen Republik aus nach Haiti gelangen. “Wir werden unser möglichstes tun, damit die Hilfe schnell und unbürokratisch zur Verfügung steht”, so Einsatzleiter und “@fire”-Vorstand Jan Südmersen.

Zu dem I.S.A.R.-Team sollen 30 Kräfte gehören, darunter Notärzte und Rettungsassistenten. Auch vier Rettungshunde sollen mitfliegen. Nach eigenen Angaben ist “I.S.A.R. Germany” neben dem THW die einzige deutsche Hilfsorganisation, die Mitglied der UNO-Unterorganisation INSARAG ist. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, die Arbeit wird durch Spenden finanziert. (Archivfoto: @fire)

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