Briten sind die besten Unfallretter

Frankfurt am Main (HE) – Feuerwehrleute aus der Grafschaft Berkshire im Süden Englands sind Weltmeister in der Verkehrsunfallrettung. Am Samstagabend übergab Sicherheitsdezernent Volker Stein im Frankfurter Römer den Pokal an das sechsköpfige Team. 30 Mannschaften aus 15 Nationen nahmen an der World Rescue Challenge teil.

Drei Tage lang bewiesen die 200 Teilnehmer ihr Können auf dem Gelände der Feuerwache 1 im Stadtteil Eckenheim. Täglich mussten die Teams 30 unterschiedlich schwere Unfallszenarien bewältigen. Das Team aus Berkshire um Paul Meynard übernahm schon nach den ersten Übungen die Führung. „Auf diesem hohen Niveau der Veranstaltung haben wir bis zuletzt gekämpft und gezittert, ob wir soweit nach vorne kommen. Die 30 Teams waren alle extrem gut“, gab sich Meynard bescheiden. Die deutschen Teams aus den nordrhein-westfälischen Mönchengladbach (17) und Halver (24) sowie Kaltenkirchen (22) aus Schleswig-Holstein landeten im Mittelfeld.

„Die Teams haben gesehen, wie unterschiedlich man jeweils an die Unfallszenarien herangehen kann“, berichtete Frankfurts Feuerwehrchef Prof. Reinhard Ries. Bereits bei der so genannten „Swap-Night“ am Donnerstagabend konnten sich die Teilnehmer und Experten untereinander austauschen und Fachgespräche führen.

Insgesamt schauten sich etwa 4.000 Zuschauer das Spektakel an. Allein am Samstag, dem letzten Wettkampftag, besuchten rund 2.000 Zuschauer die Hauptfeuerwache. Dabei besichtigten die Interessiertenaber auch zahlreiche Lösch- und Sonderfahrzeuge der Feuerwehr Frankfurt sowie das Wachgebäude.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: