Bilanz 2010: Feuerwehrflieger im Dauereinsatz

Lüneburg (NI) – Insgesamt 129 Stunden war der Feuerwehrflugdienst vom Stützpunkt Lüneburg in diesem Jahr zur Lokalisierung von Wald- und Flächenbränden in der Luft. An 26 Tagen hoben Piloten, Flugbeobachter und Förster ab, um die Feuer zu orten und die Feuerwehren dorthin zu lotsen. Eine arbeitsreiche Saison 2010.

Die Besatzungen entdeckten 42 Brände und führten die Feuerwehrfahrzeuge mitten in großen und unübersichtlichen Waldflächen zu den Einsatzstellen.

Für die neuen Mitglieder der Flugzeug-Teams findet alle zwei Jahre  an der Landesfeuerwehrschule Celle ein spezieller Lehrgang für Flugbeobachter statt. Dabei müssen sie gute Navigationskenntnisse erlernen und eine Feuerwehr-Zugführerausbildung absolvieren. Ein Förster unterstützt die Kräfte im Flieger mit seinen Orts- und Umgebungskenntnissen.

Am Luftstützpunkt Lüneburg des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen schieben acht Piloten, 27 Flugbeobachter, sechs Förster und 18 Mitglieder der Altersabteilung regelmäßig Schichten.

"Florian Flugdienst 1" hebt von der staubtrockenen Startbahn des Lüneburger Flugplatzes erstmals zu einem Überwachungsflug ab. Foto: Matthias Köhlbrandt
"Florian Flugdienst 1" hebt von der staubtrockenen Startbahn des Lüneburger Flugplatzes erstmals zu einem Überwachungsflug ab. Foto: Matthias Köhlbrandt
Ein Kommentar zu “Bilanz 2010: Feuerwehrflieger im Dauereinsatz”
  1. Wie können denn Mitglieder der Altersabteilung Schichten schieben? Ich dachte: “Reserve hat Ruh'”

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: