Betrug bei Fahrzeugverkauf? – Mühldorf reagiert

Mühldorf am Inn (BY) – Erst verkauft die Stadt ein Feuerwehrfahrzeug, wenig später kauft sie es zurück. So reagiert die Stadtverwaltung in Mühldorf am Inn im gleichnamigen Landkreis auf den Vorwurf, das Fahrzeug sei an einen ehemaligen leitenden Mitarbeiter der Stadt zu günstig abgegeben worden. Es handelt sich um ein fast 20 Jahre alten Kommandowagen Mercedes 290 GD.

Die Kreisstadt teilt in einer Pressemeldung mit, wieder im im Besitz des Fahrzeugs zu sein. Nun wird ein unabhängiges Gutachten von einem Sachverständigen aus dem Nachbarlandkreis erstellt. Das Ergebnis soll innerhalb der nächsten Woche vorliegen. Im Anschluss werde der Verkauf öffentlich ausgeschrieben, heißt es in der Stellungnahme. Außerdem erarbeitet die zuständige Fachabteilung eine Dienstanweisung, wie der Verkauf von städtischen Fahrzeugen zukünftig wirtschaftlich und transparent abzuwickeln ist.

In der letzten Woche wurden Vorwürfe laut, dass der ehemalige Stadt-Mitarbeiter den Kommandowagen deutlich günstiger erworben hatte, obwohl höhere Angebote von Bietern vorgelegen hätten.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ist ja genau genommen kein Betrug, eher eine Vorteilsnahme

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  2. Klare Richtlinie erstellen.Keinerlei Verkäufe an Stadtbedienstete und es gibt keinerlei Probleme mehr

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  3. Vetternwirtschaft nannte man es früher, es liegt scheinbar in der Natur der Menschen

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  4. Untreue ist wieder was anderes er hat das Auto ja verbilligt gekauft

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