Auf Schafweide zerschellt

Schwäbisch Gmümd (BW) – Die reguläre zehnköpfige Wachbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd hatte ihren Feiertagsdienst fast beendet, als um 17.34 Uhr der Alarm eintraf: Flugzeugabsturz nahe des zehn Kilometer entfernten Segelfluggeländes Hornberg. Zeitgleich wuden auch die Bergwachtbereitschaft und die Hubschrauberstaffel der Polizei aus Stuttgart zwecks Such- und Rettungsaktion alarmiert.

Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd sperrt die Absturzstelle eines verunglückten Segelfliegers ab. Foto: SchütteWie sich im Laufe der späteren Ermittlungen heraussstellte, war ein Segelflugzeug etwa 1.000 Meter nördlich des Flugplatzes an der Schwäbischen Alb vor den Augen zahlreicher Wanderer und Ausflügler beim Landeanflug urplötzlch senkrecht in die Tiefe gestürzt. Mit lautem Krachen zerschellte es auf einer Schafweide. Trotz der umgehend eingeleiteten Rettungsaktion, an der auch starke Kräfte der Bergwacht beteiligt waren, kam für den Piloten jede Hilfe zu spät. Der 55-Jährige aus dem Odenwald hatte an einem Wettbewerb, ausgehend vom 40 Kilometer entfernten Flugplatz Hahnweide bei Kirchheim, teilgenommen und wollte am Hornberg außerplanmäßig den Wettbewerbsflug abbrechen. Die näheren Umstände dafür sind noch völlig unklar. Die Feuerwehrabteilungen  aus Schwäbisch Gmünd (Hilfeleistungszug) und aus dem nahen Stadtteil Degenfeld sorgten in den Nachtstunden und nach Eintreffen des Ermittler des Luftfahrtbundesamtes aus Braunschweig für Absperrung und Ausleuchtung der Absturzstelle sowie für die Bergung des in den Trümmern eingeklemmten Opfers. Text und Foto: Heino Schütte)

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