Auch im Notfall bleibt die Schranke zu

Weidenthal (RP) – Täglich rauschen mehr als 180 Züge durch den Ort Weidenthal. Der örtliche Bahnübergang ist nach Recherchen des Fernsehsenders “Kabel Eins” bei jedem passierenden Zug bis zu zwanzig Minuten gesperrt. Das Problem: Der Bahnübergang liegt an der einzigen Zufahrtsstraße zu einer 400-Einwohner-starken Wohnsiedlung. Ein Problem für die Anwohner. Denn bei geschlossener Schranke ist es im Notfall auch für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr unmöglich, den Ortsteil zu erreichen oder zu verlassen.

Für das “K1 Magazin” macht sich Journalistin Kathy Weber selbst ein Bild von dem Bahnübergang. In Weißenbach spricht sie mit Bürgermeister Bernhard Groborz und weiteren Betroffenen und geht der Frage nach, warum an dieser neuralgischen Stelle bisher keine Unterführung gebaut wurde – mit überraschenden Ergebnissen. Den Beitrag wird am Dienstag, 24.04.2012, um 21.55 Uhr bei Kabel Eins gesendet.

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31 Kommentare zu “Auch im Notfall bleibt die Schranke zu”
  1. Weißenbach? Kenne ich nicht und laut Google Maps gibt es diesen Ort auch nicht.

    Nach dem Kennzeichen des NEF sollte es im Landkreis Ludwigshafen/Rhein Pfalz Kreis sein.

  2. Das Problem wäre relativ einfach zu lösen. In dem Moment, in dem die Leitstelle die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst alarmiert ist die kürzeste Strecke zwischen Feuerwehrhaus und Einsatzstelle bekannt. Dann könnte der Bahnleitstelle eine entsprechende Mitteilung elektronisch übermittelt werden (natürlich nicht per E-Mail…), die dann wiederum den Bahnverkehr für 12 Minuten stoppt. In dieser Zeit wäre dann die Schranke uneingeschränkt für die Fahrt zum Feuerwehrhaus und vom Feuerwehrhaus zur Einsatzstelle geöffnet. Eine entsprechende Vorlaufzeit bei bereits herannahenden Zügen wäre natürlich einzuhalten.

  3. Das hat wohl nichts mit Hilfsfrist zu tun. Jeder Bauer bekommt schon fast bei uns in Bayern eine Unterführung, wegen der Wiese auf der anderen Seite! Da kann man nur schmunzeln 😉

  4. Weißenbach? Kenne ich nicht und laut Google Maps gibt es diesen Ort auch nicht.

    Nach dem Kennzeichen des NEF sollte es im Landkreis Ludwigshafen/Rhein Pfalz Kreis sein.

  5. oh mann Leute ihr habt alle keine Ahnung von den Abläufen im Bahnbetrieb, die Einzige Lösung wäre eine Unterführung für die PKW ect., denn wenn man einen Zug stoppen müsste wäre dies ein Nothalteauftrag was bedeutet Vollbremsung und dann können sich Passagiere verletzen, iss das gewollt?? Wenn die Schranken geschlossen sind hat der Fahrdienstleiter die Zustimmung zur Zugfahrt erteilt und Bahnverkehr hat immer Vorrang, selbst wenn die Schranke geöffnet wäre, deshalb steht auch vor jedem BÜ ein Andreaskreuz! Also auch bei geöffneten Schranken sollte man nie einfach drüberrauschen ohne den Bahnverkehr zu beachten!!

  6. Ich glaube, man meint den Ort Weidenthal. Dort gibt es eine Straße namens Weißenbachstraße, die vom Rest des Ortes durch Eisenbahnschienen getrennt ist. Das passt dann auch mit dem Kfz-Kennzeichen. Entweder hat das Feuerwehr-Magazin oder Kabel 1 geschlampt.

  7. Leider ist es ja in den meisten Fällen so,dass erst dann etwas getan wird, wenn es für ein Menschenleben zu spät war! Wenn es keine Todesfälle durch diese gesclossene Schranke geben soll, muss die Unterführung sofort gebaut werden!

  8. Der ort ist nicht Weisenbach sondern weidenthal und die straße heist weisenbachstr.

  9. Holger Knecht

    Der Ort heisst Weidenthal. Der Bahnübergang befindet sich in der Weißenbachstraße. Das nur am Rande. 😉

  10. Vielen Dank. Weidenthal kenne ich natürlich. Dachte schon ich hätte Jahrzehnte lang “Weisenbach” übersehen. 😉

  11. Mann, zuerst Lesen dann studieren und intervenieren.
    Kennzeichen LU = Ludwigshafen NW = Neustad an der Weinstrassse
    Das kennt sogar ein Schweizer.

    Früher wurde die Bahnschranke noch per Hand gekurbelt. Heute geht es alles Automatisch. Die Bahn investiert vielmehr in schnelle Züge, als un Unterführungen.
    Hoffentlich geht da mal was

  12. Laut dem Bericht handelt es sich bei der Straße um eine Sackgasse in der ca. 360 Menschen leben – das ist ganz sicher unglücklch, scheint mir aber weit weniger problematisch als in dem Bericht dargestellt:

    1. Es gibt, anders als bei den meisten anderen Bahnübergängen, eine Fußgängerunterführung.

    2. Die Schranke KANN im Notfall sehr wohl geöffnet werden! Die dafür entstehende Zeitverzögerung ist gering WENN man die Öffnung schon bei der Alarmierung veranlasst, was bei der vermutlich geringen Zahl an Einsätzen möglich sein sollte.

    3. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände könnte man m.E. das für einen Erstangriff (Feuerwehr) erforderliche Gerät ggfs. auch doppelt vorhalten und auf der anderen Seite der Schranke lagern.

  13. LadderKingKarl

    Wie auf Google Maps zu sehen ist, verläuft von der Weißenbachstraße aus parallel zu den Bahngleisen eine geteerte Zufahrt bis zu einer Art Klärwerk. Länge ca. 600 m. Durch den Bau einer simplen Brücke ließe sich von hier aus eine Zufahrt zur Hauptstraße, die an dieser Stelle die Bahngleise mittels einer Unterführung kreuzt, schaffen. Beschilderung “Nur für Rettungskräfte” dran, fertig.

    Aber das is’ wohl zu einfach…

  14. Notrufprotokoll

    Riecht ganz stark danach, als würde diese sicherlich unbequeme Situation für die Anwohner über den Umweg “Behinderung von Rettungskräften” zu beseitigen versucht.

    Schön die Presse einspannen, und man hat sein Skandalthemchen.
    Ein Brand in 20 Jahren, da MUSS natürlich eine Brücke her…

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