30 Jahre und 40.000 Flugstunden auf der Spur von Ölsündern

Nordholz (NI) – 13.000 Flüge und mehr als 40.000 Flugstunden über Nord- und Ostsee wurden seit 1986 in der luftgestützten Seeraumüberwachung ausgeführt. Das Ziel: Die illegale Entsorgung von Altöl in den Gewässern frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Am Donnerstag feierte die deutsche Marine zusammen mit dem Havariekommando das 30-jährige Jubiläum.

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30 Jahre und 40.000 Flugstunden auf der Spur von Ölsündern. Symbolfoto: Havariekommando

Die Seeraumüberwachung ist eine Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Seit 1986 werden die Ölüberwachungsflugzeuge vom BMVI bereitgestellt und von den Marinepiloten im zivilen Auftrag geflogen.

Die beiden Ölüberwachungsflugzeuge vom Typ Dornier Do 228-212 sind mit einer umfangreichen Sensorik ausgestattet. Die Kosten eines Flugzeugs betragen zirka 15 Millionen Euro, davon ein Drittel für die besondere Sensortechnik. Diese wird von einem speziell ausgebildeten Operator bedient, um unter allen Sicht- und Wetterverhältnissen Verschmutzungen zu erkennen.

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„Bei steigender Anzahl der Flugstunden ist die Zahl der gefundenen Verschmutzungen gesunken. Während zu Beginn der luftgestützten Seeraumüberwachung öfter als bei jedem zweiten Flug eine Verschmutzung entdeckt wurde, sind es heute weniger als zwei pro Woche“, fasst Hans-Werner Monsees, Leiter des Havariekommandos, den Erfolg der gemeinsamen Mission zusammen.

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