25 Bund-Löschfahrzeuge an Hamburg übergeben

Hamburg – Der Bund hat die ersten 25 Löschfahrzeuge einer neuen Generation an die Freie und Hansestadt Hamburg übergeben. Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, überreichte am Mittwoch symbolisch die Fahrzeugschlüssel. Die Fahrzeuge im Wert von 5,6 Millionen Euro sind Teil des Ausstattungskonzeptes des Bundes und werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgeliefert.

25 neue Löschfahrzeuge sind vom Bund an Hamburg übergeben worden. Foto: DFV/JacobsDie Löschgruppenfahrzeuge sind ein wesentlicher Bestandteil des Ausstattungskonzeptes des Bundes für den Katastrophenschutz, das 2007 von der Innenministerkonferenz verabschiedet worden ist. Im letzten Jahr hat Hamburg bereits 22 neue Krankentransportwagen erhalten. 2010 kamen vier Mannschaftstransportwagen und ein Einsatzleitfahrzeug für die Analytische Task Force hinzu.

“Vier Jahre lang hat der Deutsche Feuerwehrverband mit seinen Mitgliedsorganisationen durch Überzeugungsarbeit bei Bund und Ländern beharrlich auf diesen Augenblick hingearbeitet”, erläutert Hans-Peter Kröger, Präsident des DFV. “Wir müssen mehr denn je mit zeitgemäßer Technik auf Unwetterkatastrophen und Terrorgefahren vorbereitet sein. Noch sind gerade im Katastrophenschutz die meisten Fahrzeuge älter als viele Feuerwehrmänner und -frauen!”

“Eine moderne und effektive Technik sowie eine fundierte Ausbildung sind wichtige Grundlagen für einen funktionierenden Katastrophenschutz. Doch ohne den engagierten Einsatz der zahlreichen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer, nutzt eine noch so gute technische Ausrüstung niemandem. Mit der Bereitstellung dieser modernen Einsatzfahrzeuge leistet der Bund auch einen wichtigen Beitrag dazu, die Motivation der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Feuerwehr zu erhöhen”, sagte Dr. Schröder.

Insgesamt sieht das Konzept des Bundes in den kommenden Jahren 1.400 neue Löschfahrzeuge “LF KatS” und Gerätewagen für die Wasserversorgung vor. Die Fahrzeuge werden nach Überzeugung des DFV dringend benötigt, um veraltete Löschfahrzeuge und Schlauchwagen zu ersetzen. (Quelle: BBK/DFV)

4 Kommentare zu “25 Bund-Löschfahrzeuge an Hamburg übergeben”
  1. Jennifer Stobbe

    Hallo soweit ich es vom Amstleiter der Feuerwehr Hamburg mit bekommen habe sollen keine Neuen LF KatS für die FF-Hamburg kommen wie es für die Berufsfeuerwehr aussieht weiß ich nicht .So ist mein stand .

    Lg Feuerwehrkamaradin aus Hamburg

  2. Peter Saßmannshausen

    Soweit mir bekannt ist, hat der Senat in Hamburg doch schon für fast jede Einheit eigene Kreationen an Kat-Schutz-LF´s geliefert.
    Aber es war wieder abzusehen, daß sich die Großstädte mit diesen fahrzeugen eindecken während wir auf dem Lande leer ausgehen. Die wirklich ungerechte Verteilung von damals wird heute wohl nach dem gleichen Konzept fort geführt.
    Teilweise, und das beruht auf Aussagen von Kameraden bei Großstadtwehren, werden diese fahrzeuge nichtmal mit in den Einsatzdienst eingebunden.
    Es sollte lieber darüber nachgedacht werden, die fahrzeuge auch sinnvoll und bei Wehren zu stationieren, die sie wirklich gebrauchen können.
    Aber es scheint wieder das zu geschehen, was in den achtzigern schonmal populär war.Großstädte decken sich mit diesen Fahrzeugen ein um für ihre FF keine Fahrzeuge beschaffen zu müssen. es gibt genug Beispiele, in denen eine FF fast ohne Fahrzeuge da ständ, wenn sie nicht reichlich LF16TS oder SW2000 vom Bund hätte.
    Kreise in denen schon lange ein Kat-Schutz-Konzept besteht, und die auch schon öfter in der überörtlichen Hilfe eingesetzt waren werden wohl weiterhin in die Röhre schauen müssen.

  3. Hi wir haben die auch nur bekommen weil unsere LF 16 TS auch schon über 25 jahre alt sind und da wir auch für den Katastrophenschutz zuständig sind haben wir ebenhalt die neuen fahrzeuge bekommen .Aber ich bin auch der meinung das die Dörfer auch neue fahrzeuge bekommen sollten wenn die auch langsam in die jahre gekommen sind.

  4. FF Hamburg

    Also hierzu sei gesagt, dass hamburg die lf auf den ersten Stellplatz selbst finanziert und zusätzlich 52 lf als Prototyp und selbstentwicklung auf den 2 Ten Stellplatz gestellt hat, welche auch hier in eigener Finanzierung. Was sind dann nur noch 25 Fahrzeuge, die vom Bund kommen? Das ist weniger, was manch andere Bundesländer bekommen und auch die RW werden von Hamburg auf eigende Kosten ersetzt. Also auch nichts mit Bund. Also wo ist hier die Ungerechtigkeit. Erstmal schlau nachen vor dem meckern.

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