Hella: Keine Kündigungen

Lippstadt (NW) – Der Autoteilhersteller Hella, unter anderem Produzent von Sondersignalanlagen, verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen. Über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm konnte seit dem Frühjahr für mehr als 650 Stellen eine sozialverträgliche Regelung gefunden werden. Betriebsbedingte Kündigungen wurden bisher nicht ausgesprochen.

Blaulichter aus dem Hause Hella. Foto: HellaAngesichts des Umfangs sowie der schnellen Umsetzung der gefundenen Regelungen haben sich Unternehmensführung, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften jetzt darauf verständigt, betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2010 auszuschließen. 

Gleichzeitig wurde eine Verlängerung der Kurzarbeitszeitregelung vereinbart, um den nach wie vor bestehenden Nachfragerückgang in der Automobilindustrie weiterhin abfedern zu können. Für die Standorte Lippstadt und Paderborn wurde die Regelung auf die gesetzlich maximal mögliche Zeitdauer bis Ende November 2010 bzw. Oktober 2010 ausgedehnt.

„Auf Basis des realisierten sozialverträglichen Stellenabbaus sowie der verlängerten Kurzarbeitsregelung ist uns ein wichtiger Schritt zur Anpassung an das strukturell bedingte niedrigere Umsatzniveau gelungen“, sagte Dr. Jürgen Behrend, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, bei allen Beteiligten. „Neben dem erfolgreichen Abschluss unserer Re-Finanzierungsaktivitäten haben wir damit einen weiteren Meilenstein zur Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens geschafft.“

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