Wieder Personensuche in den Inseldünen

Norderney (NI) – Vor fast genau einem Jahr konnte die Feuerwehr auf Norderney (Kreis Aurich) eine Frau retten, die völlig entkräftet in den Dünen lag. Am Mittwochnachmittag meldete sich telefonisch ein Mann im Krankenhaus auf der Nordseeinsel. Er gab an, sich verletzt und hilflos in einem Dünengebiet zu befinden. Diesmal handelte es sich aber vermutlich um eine böswillige Alarmeriung der Rettungskräfte.

Zunächst rückte der Rettungsdienst mit der First-Responder-Einheit der Inselfeuerwehr aus, um sich auf die Suche nach der Person in den Dünen zu machen. Schnell wurde den Helfern klar, dass sie das unübersichtliche und weitläufige Gebiet nicht alleine absuchen können. Diese Erfahrung machten die Einsatzkräfte auch bei einer Personensuche am 2. April 2011. Deshalb forderten sie weitere Kameraden sowie einen Rettungshubschrauber nach.

Bei der Suchaktion setzte die Wehr auch ihr geländegängiges Löschfahrzeug auf einem Unimog-Fahrgestell am Strand ein. Der ADAC-Hubschrauber „Christoph 26“ aus Sanderbusch überflog das Suchgebiet mehrmals, ohne jedoch eine Entdeckung machen zu können. Da sich der angeblich Verletzte direkt im Krankenhaus und nicht per Notruf gemeldet hatte, konnte der Mann auch nicht zurückgerufen werden. So wurde die Suchaktion nach einiger Zeit erfolglos abgebrochen. (Foto: Feuerwehr Norderney)

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