Video: Wie eine schwere Massenkarambolage entsteht

USA – Drei Massenkarambolagen mit bis zu 70 Lkws und zirka 20 Pkws stellten die Rettungskräfte in der Nähe von Cheyenne (Bundesstaat Wyoming) vor enorme Herausforderungen. Augenzeugen filmen, wie es zu der Unglücksserie kommt. Manche von ihnen scheinen dabei allerdings zu vergessen, dass sie selbst helfen könnten.

Ein Wetterumschwung hat auf der Interstate 80 am 16. April 2015 für 20 cm Neuschnee gesorgt. Auf diese Bedingungen waren die Fahrzeugführer nicht mehr eingestellt.

Beispielhafte Szene aus einem der Videos.  Screenshot: YouTube
Beispielhafte Szene aus einem der Videos. Screenshot: YouTube

Auf mehreren Videos ist zu sehen, wie Lkws und Pkws bei starken Schneetreiben beinahe ungebremst ineinander fahren. An drei nur wenige Kilometer voneinander entfernten Stellen ereigneten sich die Karambolagen. Keine der am Unfall beteiligten Fahrzeugführer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Dennoch mussten insgesamt 27 Personen in das Krankenhaus nach Cheyenne gebracht werden.

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Mehrere Rettungsorganisationen waren an der Rettung und Versorgung der Verletzten beteiligt. Neben den Laramie County Fire Districts 1, 2 und 10 kamen auch First-Responder Einheiten des F.E. Warren Luftwaffenstützpunktes, die Wyoming Nationalgarde und das Wyoming Fire Department zum Einsatz.

Die Aufnahmen zeigen beeindruckend wie schnell sich eine solche Großschadenslage entwickeln kann. Allerdings: in mindestens einer Sequenz ist zu sehen, wie ein Autofahrer versucht aus den Trümmern seines Pkw zu gelangen – statt zu helfen, wird von der filmenden Person lieber die Aufnahme fortgesetzt…

2 Kommentare zu “Video: Wie eine schwere Massenkarambolage entsteht”
  1. Binder Karlheinz

    Die Leute wo Filmen gehören eingesperrt.

    Ich selber bin in Talhausen dem Zug entgegen gelaufen um ihn vor dem LKW der auf den Schienen stand zu warnen.

    Dieses verhalten ist einfach nur beschämend.

  2. Andreas Weinberg

    Warum wird dieses Video hier gezeigt?
    Das hat mit Unfalforschung etc nicht zu tun. Voyerismus und Geilheit auf möglichst viel optisches Leid.
    Glatte sechs für das Feuerwehrmagazin. Pfui.

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