Unfreiwillige Gülledusche sorgt für Einsatz

Köln – Ungewöhnlicher und zugleich ekliger Einsatz für die Feuerwehr Köln am Montagmorgen: In Köln-Roggendorf hatte ein Tanklastzug seine Ladung verloren. Rund 20 Tonnen Schweinegülle ergossen sich auf Fahrbahn, sieben parkende Autos und die Fassaden von sechs Häusern.

Güllunfall in Köln: Verunreinigte Fahrzeuge und Häuser. Foto: Feuerwehr KölnDie pasteurisierte Schweinegülle sollte aus den Niederlanden zur Weiterverwendung nach Pulheim transportiert werden. Kurz vor dem Ziel platzte jedoch ein Schauglas an dem Transporttank. Von den 20 Tonnen Ladung blieb kaum etwas in dem Behälter übrig. Aufgrund der Erhitzung auf 70 Grad Celsius ging nach Angaben der Feuerwehr von der Gülle weder eine Gesundheits- noch eine Umweltgefahr aus. Lediglich der Geruch hatte eine unangenehme Wirkung.

Durch die Feuerwehr wurden im ersten Zugriff die Kanaleinläufe gesichert, alle Häuser kontrolliert und die Bewohner informiert. In Abstimmung mit den städtischen Klärwerken konnten dann im weiteren Verlauf Fahrbahn, Autos und Häuserwände mit Strahlrohren grob gereinigt werden. Im Einsatz waren 29 Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen.

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