Tödlicher Unfall: Freunde und Angehörige am Einsatzort

Markgröningen (BW) – Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer ist am späten Mittwochabend bei einem Unfall in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) getötet worden. Ein Lkw-Fahrer hatte ihm die Vorfahrt genommen, worauf der Kradfahrer gegen den Laster prallte und noch am Unfallort starb. In kürzester Zeit erschienen mehr als 50 seiner Freunde und Angehörige an der Unfallstelle.

Ein 51-jähriger Fahrer lenkte seinen vollbeladenen Sattelzug aus einer Nebenstraße auf eine vorfahrtberechtige Straße im Industriegebiet Markgröningen. Offenbar hatte er den Motorradfahrer zu spät gesehen. Beide Fahrer versuchten ihre Fahrzeuge noch mit einer Vollbremsung rechtzeitig zum Stehen zu bringen, doch der Zusammenstoß war nicht mehr vermeidbar. Die Suzuki-Maschine prallte gegen den Kraftstofftank auf der Fahrerseite der Zugmaschine. Durch den harten Aufprall erlitt der Motorradfahrer tödliche Verletzungen. Der Lkw-Fahrer blieb körperlich unversehrt, erlitt aber einen Schock. Aus dem Lastertank lief nach dem Unfall Kraftstoff aus, weshalb die Feuerwehr Markgrönigen zum Einsatz kam.

Tödlicher Motorradunfall in Markgröningen. Foto: www.7aktuell.de/Karsten SchmalzDie schlimme Nachricht verbreitete sich im Ort in Windeseile. Auch Freunde und Angehörige des jungen Zweiradfahrers erfuhren von dem schweren Unfall. Viele von ihnen eilten zur Unfallstelle. Innerhalb kürzester Zeit versammelten sich so über 50 Personen an der Unfallstelle, die dem Opfer nahe standen. Für die Betreuung der trauernden und schockierten Gruppe kamen Notfallseelsorger des Landkreises Ludwigsburg an den Unglücksort. Ein Gutachter unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. (Foto: www.7aktuell.de/Karsten Schmalz)

56 Kommentare zu “Tödlicher Unfall: Freunde und Angehörige am Einsatzort”
  1. Ich finde es immer wieder verwunderlich wie hier die Schuld hin und her geschoben wird. Ist wirklich egal. Und es bringt auch nichts mehr. Fast euch alle mal an die Nase.
    Oder fahrt Ihr alle immer anständig. Jeder macht Fehler. Und manchmal geht eben schief. Mein Beileid den Angehörigen.
    Viel Kraft das durchzustehen .

  2. Egdl ob der Motorradfahrer zu schnell war oder nicht, ist der LKW Fahrer 100% schuld und darf sich wegen einer Ordnungswidrigkeit mit fahrlässiger Todesfolge verantworten.
    Er missachtet nicht nur die Vorfahrt; gewollt oder nicht, ist dabei irrelevant; sondern verletzt einrn anderen Verkehrsteilnehmer dabei noch so schwer, dass dieser noch an der Unfallstelle verstirbt.

    Da ist der Verlust der Fahrerlaubnis noch die geringste Strafe, die auf den LKW Fahrer zukommt.

    Je nach Auffassung des Gerichts, ob es als Ordnungswidrigkeit, wegen Missachtung der Vorfahrt, oder sogar als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verurteilt wird, wird dann das Maß die Strafe ausfallen.

    Im ungünstigen Fall droht dem LKW Fahrer sogar eine Freiheitsstrafe.

  3. ich fahre selber lkw und ich könnte mir durchaus vorstellen dass der LKW Fahrer das Motorrad schlichtweg übersehen hat. Bei meinem LKW kann aus ungünstigen Blickwinkel ein kompletter bus hinter dem Spiegel verschwinden. So tragisch diese Sache hier ist wer ohne Fehler der darf sich zu Wort melden. Ich gehe bei solchen Folgen von stark überhöhter Geschwindigkeit aus.

  4. Ich kenne die Straße sehr gut ,da ist 70 erlaubt und diese LKW Fahrer fahren oft ohne Rücksicht auf die Vorfahrtsstraße ich habs mit meinem PKW selbst schon erlebt konnte gerade noch bremsen und werde dann noch als Raser beschimpft .

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