Tödlicher Unfall an Baustellenabsicherung

Oldenburg (NI) – Ein 45-jähriger Mitarbeiter einer Baufirma ist am frühen Mittwochmorgen beim Einrichten einer Tagesbaustelle bei Oldenburg (Kreis Oldenburg) ums Leben gekommen. Ein Sattelzug hatte ihn, seinen Kollegen und ein Sicherungsfahrzeug auf dem Standstreifen der A28 erfasst. Der Kleintransporter der Baufirma sowie der Lkw stürzten über die Leitplanke und kippten in den Seitenraum neben der Fahrbahn.

Die zwei Bauarbeiter gehörten zum Bautrupp einer Tagesbaustelle. Um ihre Arbeiten sicher verrichten zu können, sollten die Verkehrsteilnehmer weit vor der Baustelle durch einen Sicherungsanhänger mit Warnleuchten und einem Pfeilsymbol auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht werden. Doch bevor die eigentlichen Bauarbeiten kurz hinter der Tank- und Rastanlage Hasbruch beginnen konnten, krachte der Lkw in den Anhänger samt Zugfahrzeug. Aus noch unbekannten Gründen war der 61 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges von der Hauptfahrspur abgekommen und auf den Standstreifen geraten.

Die beiden Männer brachten zu diesem Zeitpunkt den Anhänger in Stellung. Einer von ihnen bemerkte den mit hoher Geschwindigkeit herannahenden Sattelschlepper und konnte sich gerade noch durch einen Sprung in Sicherheit bringen. Der Brummi prallte von hinten in die Sicherungsmaßnahme und zerfetzte den Anhänger. Der davor gespannte Kleintransporter wurde mitgerissen. Beide Fahrzeuge walzten die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand nieder und stürzten auf die Seite in den Grünstreifen. Für den 45-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er starb an der Unfallstelle. (Fotos: Polizei)

13 Kommentare zu “Tödlicher Unfall an Baustellenabsicherung”
  1. Ich kenne den gestrobenen…. Der wohnte in gladbeck…

  2. So schlimm des auch ist mein beileid für die Familie des Opfers aber als Fahrer einer sogenannten fahrenden Zeitbombe finde ich es nicht Ok dass nur über uns geflucht wird. Es gibt viele Unfälle mit Lkw wo ein Pkw Fahrer der Auslöser war und kein Lkw

  3. Marion Renz

    Ich befand mich heute morgen ebenfalls dort und denke, es waren die Wetterverhältnisse 🙁 Man konnte die Hand kaum vor Augen sehen, habe sogar für meinen Chef (Kurierdienst) Bilder des Wetters gemacht, damit ich meine Verspätung rechtfertigen kann !!! Also erstmal abwarten, bevor hier von Übermüdung etc gesprochen wird – die Gründe können vielfältig sein !!!

  4. Einer unserer Kameraden ist letztes JAhr durch ähnliche weise verunglückt…Ich fühle mit den Verwandten und Freunden…
    Zu den LKW-Fahrern: Es müssen nicht unbedingt LKw´s sein unser Kamerad hat damals n Auto erwischt.

  5. Siouxie

    Hey Tamer,der Verstorbene wohnte nicht in Gladbeck sondern in Bottrop.Er war der beste Freund meines Lebensgefährten,hinterlässt Frau und drei Kinder.

  6. Christoph Becker

    Ich bin Feuerwehrmann und Berufskraftfahrer und fühle mich gerade persönlich durch Dirk beleidigt! Denkst du wirklich, daß die Fahrer sich das aussuchen, wenn sie länger fahren müssen, als gesetzlich vorgeschrieben? Armer Irrer! Wenn du heute sagst, daß du nicht mehr weiter fährst, hat morgen ein anderer deine Stelle und du wirst wegen Arbeitsverweigerung gekündigt!

    Anderes Thema!
    Herzliches Beileid an die Familie!!!!!!

  7. Karl Lehmsen

    Man sollte sich hier nicht Beleidigt fühlen. Und es ist wirklich alles sehr Tragisch, mein Beileid.

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