Tauchunfall im Starnberger See

Allmanshausen (BY) – Im Starnberger See ist es am Ostufer bei Allmannshausen (Kreis Starnberg) am Sonntagvormittag bei einem Tauchunterricht zu einem Unfall mit Todesfolge gekommen. Ein 42 Jahre alter Tauchlehrer starb bei dem Tauchunfall. Sein 29-jähriger Tauchschüler wurde von der Wasserwacht in Sicherheit gebracht.

Bei einem Tauchunfall im Starnberger See starb ein Tauchlehrer. Rettungstaucher fanden seinen Tauchschüler unverletzt an einer Dekompressionsstation unter Wasser. Foto: Jürgen RömmlerDer Tauchunfall ereignete sich im Tauchgebiet „Allmanshauser Steilwand“ des bekannten Sees. Die beiden Taucher tauchten in eine Tiefe von rund 60 Metern ab. Beim Wiederauftauchen wurde das Duo offenbar getrennt. Mitglieder der Wasserwacht Wolfratshausen entdeckten den leblosen Körper zufällig an der Wasseroberfläche. Ein Rettungsschwimmer schwamm bei stürmischer See zu dem Opfer und zog es ans Ufer. Dort begann man mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, jedoch ohne Erfolg. Ein herbeigerufener Notarzt stellte den Tod des Mannes fest.

Angehörige machten darauf aufmerksam, dass sich noch ein weiterer Taucher im Wasser befindet. Nach einer Suchaktion fand ein Rettungstaucher den Tauchschüler an einer Dekompressionsstation im See und geleitete ihn sicher an die Wasseroberfläche. Die Polizei hat die Tauchgeräte der Männer sichergestellt. Eine Obduktion soll helfen die Unglücksursache zu klären.

Dies ist bereits das zweite Todesopfer in diesem Monat im Starnberger See. Bereits vor zwei Wochen starb eine 29-jährige Frau bei einem Tauchgang an ähnlicher Stelle. (Foto: Jürgen Römmler)

2 Kommentare zu “Tauchunfall im Starnberger See”
  1. 60 Meter ist aber tief für eine Tauchschülerin. Die maximal Tauchtiefe im Sporttauchen beträgt 40 meter, man sollte aber 30 meter als maximale Tauchtiefgrenze ansehen

  2. Daniel

    Es stimmt schon was du sagst aber es kann ja sein, dass die Tauchschuelerin einen Tieftauchschein gemacht hat.

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