Tödlicher Frontalzusammenstoß

Aukrug (SH) – Montagnachmittag kam es zwischen den Ortschaften Aukrug und Gnutz (Kreis Rendsburg-Eckernförde) zu einem dramatischen Verkehrsunfall. Ein Mann starb, zwei weitere Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.50 Uhr. Ein 40-jähriger Aukruger befuhr mit seinem Opel Astra die Landesstraße 121 aus Gnutz kommend in Richtung Aukrug. In einer Rechtkurve geriet er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn. Hier touchierte er zunächst mit seinem linken Außenspiegel den linken Außenspiegel eines entgegen kommenden Autos. Dessen 57-jähriger Fahrer konnte sein Fahrzeug jedoch unter Kontrolle halten und blieb unverletzt. Unmittelbar danach kam es zum Frontalzusammenstoß des 40-Jährigen mit einer ebenfalls aus Richtung Aukrug kommenden Mercedes A-Klasse, besetzt mit 71 Jahre alten Zwillingsbrüdern. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in die Straßengräben geschleudert.

Der 40-jährige Unfallverursacher erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Mercedes erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 42“  in die Uniklinik Kiel geflogen werden. Sein Beifahrer kam mit leichteren Verletzungen in das Friedrich-Ebert-Krankenhaus nach Neumünster.

Die Freiwillige Feuerwehr Nortorf musste den Opel-Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät sehr aufwändig aus dem Wrack schneiden. Die FF Aukrug-Böken übernahm Aufräum- und Absperraufgaben. Für die Kameraden, die bei der Bergung bis an ihre Belastungsgrenzen gingen, wurden zwei Feuerwehr-Seelsorger eingesetzt.  An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Ermittler der Polizei nahmen die Untersuchungen zur Unfallursache auf. (Text & Foto: Holger Bauer)

3 Kommentare zu “Tödlicher Frontalzusammenstoß”
  1. Die Leistung der eingesetzten Feuerwehrleute. ^^ — Zitat:”Für die Kameraden, die bei der Bergung bis an ihre Belastungsgrenzen gingen, wurden zwei Feuerwehr-Seelsorger eingesetzt.” Zitat Ende

  2. Jacqueline Sachs

    Ich hoffe, die Jungs verarbeiten das irgendwann…..ich habe schon erlebt, daß hartgesottene Feuerwehrmänner schwer traumatisiert waren…..danach erst recht! ich wünsche euch alles Gute, den Opfern natürlich auch!

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