Tödlicher Badeunfall: 22-Jähriger ertrunken

Hamburg – Bei einem tragischen Badeunfall ist am Montagnachmittag gegen 18 Uhr ein 22-jähriger junger Mann im Westsee in Hamburg-Allermöhe ertrunken. Der junge Mann war nach der Arbeit mit vier weiteren Kollegen zum Badesee gefahren. Bei herrlichem Sommerwetter entschlossen sich die vier Männer zu einem Schwimmponton in der Seemitte zu schwimmen. “Dabei bemerkten die anderen drei Männer, dass der 22-Jährige nicht mehr hinterher kam”, sagte ein Polizeisprecher.

Mit Booten suchen Einsatzkräfte den Westsee nach einem Badeunfall ab. Foto: Christian NimtzBadegäste, die den in Panik fuchtelnden Mann gesehen hatten, alarmierten sofort die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot anrückte. “Ein Arbeitskollege der noch zurück schwamm um ihn zu helfen, wurde beim Festhalten unter Wasser gezogen und musste daraufhin Luft holen. Als er wieder nach dem Ertrinkenden greifen wollte war er  tragischer Weise schon untergegangen”, so der Beamte weiter. Die Kräfte der Feuerwehr und die Besatzung des Rettungshubschraubers “Christoph Hansa” machten sich umgehend auf die Suche nach der Person. Mit einer Wärmebildkamera aus dem Hubschrauber heraus versuchten die Helfer das Gebiet einzugrenzen. Zusätzlich kamen neben 55 Einsatzkräften der Berufs- sowie freiwilligen Feuerwehr mehrere Rettungsboote, acht Taucher der Hamburger Berufsfeuerwehr und sechs Taucher der DLRG zum Einsatz. Jedoch ohne Erfolg.

“Der Westsee in Allermöhe ist bis zu 12 Meter tief, trübe und sehr uneben, was die Suche extrem erschwerte“, sagte ein Feuerwehrmann. Die drei verzweifelten Kollegen des Verunglückten mussten von den Rettungskräften und später vom Kriseninterventionsteam des DRK betreut werden.

Erst am Dienstag gab es Gewissheit: Bei einer Nachsuche entdeckte ein Taucher den Mann leblos im Wasser treibend. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. “Wir gehen davon aus, dass der Glückstädter durch die unterschiedlichen Temperaturen im See Krämpfe bekam und sich deshalb nicht mehr über Wasser halten konnte,” erklärt ein Polizeibeamter.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: