Superjet-Flugzeug gegen Vulkan geprallt

Jakarta (Indonesien) – Ein mit rund 50 Menschen besetztes Flugzeug vom Typ Superjet 100 ist in Indonesien verunglückt. Das neu entwickelte Regionalflugzeug der russischen Firma Suchoi hat erst im vergangenen Jahr seine ersten Linienflüge absolviert. Nach einem Bericht des Branchenportals “The Aviation Herald” war nach rund 30 Minuten Flugzeit der Kontakt zu der Maschine abgebrochen. Eine Suchaktion führte zunächst zu keinem Ergebnis und musste mit Einbruch der Dunkelheit zunächst gestoppt werden. Später lokalisierten Suchmannschaften das Wrack der abgestürzten Maschine am Hang eines inaktiven Vulkans.

Die Maschine war gemäß Medienberichten am Halim Perdanakusuma-Airport zu einem Demonstrationsflug für mögliche Neukunden gestartet. An Bord waren sechs Crew-Mitglieder, zwei Vertreter der Herstellers sowie 36 Passagiere. Andere Quellen gehen von bis zu 50 Insassen aus. Keiner von ihnen hat das Unglück überlebt. Kurz nachdem der Pilot einen angemeldeten Sinkflug eingeleitet hatte, verschwand die zweistrahlige Maschine vom Radar, der Funkkontakt brach ab.

Acht Flugzeuge des 100-Sitzers werden bislang von der russischen Gesellschaft Aeroflot und der armenischen Armavia im Liniendienst eingesetzt. Rund 160 weitere sollen in den kommenden Jahren an verschiedene Betreiber ausgeliefert werden.

Absturz in Indonesien: Ein Suchoi Superjet 100 ist bei einem Demonstrationsflug verunglückt. Foto: MilborneOne/wikipedia.de
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