Suchaktion: Kind schlief im Elternbett

Stolzenau (NI) – Große Aufregung herrschte am Dienstagabend im Örtchen Stolzenau (Kreis Nienburg/Weser). Eine Mutter meldete ihre erst zwei Jahre alte Tochter bei der Polizei als vermisst. Die Beamten leiteten sofort eine große Suchaktion ein. Ein Hubschrauber, ein Suchhund und die örtliche Feuerwehr wurden alarmiert. Nach zwei Stunden Suche kam die erleichternde Meldung: Das kleine Mädchen hatte sich heimlich in das Elternbett geschlichen und war dort eingeschlafen.

Polizei. Symbolfoto: Thomas WeegeDas Kind hatte im Garten gespielt und zu seiner Mutter gesagt, dass es aus seinem Kinderzimmer etwas holen will. Als das Mädchen nicht wiederkam, machte sich die Mutter auf die Suche. Doch die Kleine war nirgends aufzufinden. Die Mutter überkam die Angst und meldete sich bei der Polizei. Diese fackelte nicht lange und startete eine umfangreiche Suchaktion. Da die Zeit des Verschwindens noch nicht allzu lange zurück lag, müsste sich das Kind ja noch in der Nähe der elterlichen Wohnung befinden. Dass das Kleinkind näher war als vermutet, ahnte da noch niemand.

Ein Hubschrauber überflog die nähere Umgebung des Mehrparteienhauses, ein Spürhund der Polizei und Suchtrupps der Feuerwehr durchkämmten diese. Die Polizei befragte Nachbarn und Passanten, machte Lautsprecherdurchsagen. Nach zwei Stunden meldete sich die 25-jährige Mutter bei den Einsatzkräften. Sie hatte das Mädchen schlafend im Bett des Elternschlafzimmers gefunden. Mit ihrem Schnuller im Mund hatte sich die Zweijährige unbemerkt verkrümelt und eingekuschelt, dabei war sie eingeschlafen, ohne etwas von der Aufregung um ihr Verschwinden zu bemerken. (Symbolfoto: Thomas Weege)

6 Kommentare zu “Suchaktion: Kind schlief im Elternbett”
  1. Falsch die Mutter muss den Einsatz nicht bezahlen.Heir ging es in erster Linie um eine Personsuche ggf. Person rettung. Diese Einsätze sind immer ,,Kostenlos”.

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